Rasen am Rheinufer vertrocknet

Was die Stadt und der Naturschutzbund sagen

Rasen am Rheinufer vertrocknet

Auch wenn es am vergangenen Sonntag nach längerer Zeit mal wieder regnete: Sämtliche Rasenflächen am Rheinufer und in der Stadt sind seit Tagen vertrocknet, mehr gelb als grün. Doch sollte die Stadt etwas dagegen unternehmen? Etwa die Flächen künstlich bewässern?

Bereits im vergangenen Jahr sagte ein Sprecher der Stadt Mainz, dass das wenig Sinn ergeben würde. Zwar begieße die Stadt insgesamt 2000 Quadratmeter Blumenbeete. Areale wie der Volkspark oder die Grasflächen am Rheinufer gehörten aber nicht dazu. „Erfahrungsgemäß erholt sich der Rasen nach ein bis zwei stärkeren Regenfällen wieder und dann ist er wieder grün“, so der Sprecher. „Andere Städte handhaben das auch so.“

Genauso sieht es auch Rainer Michalski von der Nabu-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe. Eine künstliche Bewässerung wäre aus ökologischer Sicht unsinnig, so Michalski. Es sei nicht ungewöhnlich, dass eine Rasenfläche, die vor zwei Monaten noch ein sattes Grün hatte, nach einer längeren Zeit ohne Regen vertrocknet. Im vergangenen Jahr war es ähnlich, wie dieses Bild zeigt:

„Man kann jetzt nur das Beste hoffen - irgendwann kommt der Regen wieder“, so Michalski. Vielleicht schon bald: Denn für Donnerstagvormittag wird zumindest schwacher Regenfall erwartet. (mm/df)

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