Geburtenüberschuss in Mainz

Im restlichen Rheinland-Pfalz überwiegen die Sterbefälle

Geburtenüberschuss in Mainz

Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz hat am Donnerstag die Statistiken zu Geburten und Sterbefällen für das Jahr 2018 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass es in Mainz und Ludwigshafen, im Gegensatz zu den restlichen Landkreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz, ein Geburtenüberschuss gab.

Das Statistische Landesamt zählte 281 Geburten mehr als Todesfälle in Mainz. Relativ gesehen wurden also auf 1000 Einwohner 1,3 Personen mehr geboren als gestorben sind. Das ansonsten in Rheinland-Pfalz wahrgenommene Geburtendefizit war in den kreisfreien Städten wie Mainz deutlich geringer als in den Landkreisen. „Ausschlaggebend hierfür ist nicht zuletzt, dass die Wohnbevölkerung in den kreisfreien Städten im Schnitt sechs Jahre jünger ist“, erklärt das Statistische Landesamt den Sachverhalt.

Ausgenommen von Ludwigshafen und Mainz herrschte in den restlichen Teilen von Rheinland-Pfalz ein Geburtendefizit. Auf 37.600 Neugeborene in Rheinland-Pfalz kamen nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes rund 48.300 gestorbene Personen.

Das Statistische Landesamt verdeutlicht es so: „Bezogen auf je 1000 Einwohner starben landesweit 2,6 Personen mehr als geboren wurden.“ Im Vergleich zum Vorjahr sei das Geburtendefizit weiter angewachsen. Während die Geburtenzahl zwar um 0,5 Prozent gestiegen sei, wuchs die Zahl der Sterbefälle um 1,9 Prozent. (pk)

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