Warum eine Mainzer Weinbar jetzt zu den besten in Deutschland gehört

Der Laurenz Weinbar in Mainz ist ein besonderer Preis verliehen worden. Die Ehrung hat für die Betreiber eine spezielle Vorgeschichte.

Warum eine Mainzer Weinbar jetzt zu den besten in Deutschland gehört

Die Laurenz Weinbar und Weinhandlung in Mainz ist als „WeinPlace 2026“ ausgezeichnet worden. Das teilt die Initiative des Gerolsteiner Mineralbrunnens mit. Nun fand die offizielle Preisverleihung statt.

Die Mainzer Weinbar ist einer von sechs gastronomischen Betrieben, die in diesem Jahr neu in das Netzwerk aufgenommen wurden. Weitere Auszeichnungen gingen nach Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Herford und Mayschoß an der Ahr.

Für die Laurenz Weinbar, die von Andreas Schnura und Christoph Rombach betrieben wird, ist die Auszeichnung eine besondere Geschichte: Sie war bereits als Restaurant prämiert, wurde zwischenzeitlich geschlossen und ist nun mit einem stärkeren Fokus als Weinbar zurückgekehrt. Laut der Initiative zeigt dies beispielhaft die Stärke und Leidenschaft der Menschen hinter dem Konzept.

Netzwerk für Weinkultur und Nachwuchsförderung

Mit den sechs neuen Mitgliedern wächst das WeinPlaces-Netzwerk auf bundesweit 57 Betriebe. Ziel der Initiative ist es, Wein für viele Menschen zugänglich zu machen, unabhängig von deren Vorwissen oder Budget. Die Auswahl der Preisträger trifft eine sechsköpfige Fachjury. Entscheidend seien das Gesamtkonzept und das Weinangebot, nicht ob Gerolsteiner Wasser auf der Karte stehe.

Neu in diesem Jahr ist eine Kooperation mit dem „Wine and Spirit Education Trust“ (WSET). Gerolsteiner finanziert zwei Mitarbeitern der ausgezeichneten WeinPlaces ein Stipendium für eine international anerkannte Weinausbildung. Damit soll gezielt die nächste Generation von Fachkräften gefördert werden.