Größerer Polizeieinsatz in der Oberstadt

Hubschrauber im Einsatz

Größerer Polizeieinsatz in der Oberstadt

Die Polizei ist am Dienstag zu einem größeren Einsatz in der Oberstadt ausgerückt. Das bestätigt die Mainzer Polizei auf Anfrage von Merkurist. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Wie die Polizei mitteilt, seien mehrere Notrufe eingegangen. Die Anrufer haben von einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern in der Berliner Siedlung, in der Nähe der dortigen Geschäftszeile, gesprochen. Auch vom Einsatz einer Eisenstange und einem Knallgeräusch, ähnlich eines Schusses, sei zunächst gesprochen worden. Nicht zuletzt wegen dieser Mitteilung ist die Polizei mit einer großen Anzahl an Beamten vor Ort gewesen.

Bereits vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte flüchteten die Beteiligten in verschiedene Richtungen. In der Straße „Am Rodelberg“, seitlich der Geschäftszeile, fanden die Polizeibeamten einen VW Golf mit eingeschlagenen Seitenscheiben. Auch ein Baseballschläger wurde dort gefunden. Offensichtlich sind laut Polizeibericht mit diesem die Seitenscheiben eingeschlagen worden, was möglicherweise von Zeugen als Knallgeräusch wahrgenommen worden ist. Die Polizei stellt sowohl das Auto als auch den Baseballschläger sicher. Der Erkennungsdienst der Kriminalpolizei sicherte zudem weitere Spuren. Unter anderem mit einem Hubschrauber suchten die Beamten die flüchtigen Täter in der Berliner Siedlung, den angrenzenden Wohngebieten und Schrebergärten, sowie dem Wildgrabental bis Bretzenheim. Wegen der ersten Meldung über einen vermeintlichen Schuss wurden die Einsatzkräfte unter anderem mit Maschinenpistolen ausgestattet.

Im Verlauf des Einsatzes trafen die Polizisten mehrere Zeugen und vier tatbeteiligte Männer an. Die zwischen 30 und 50 Jahre alten Männer wurden vernommen. Einer der Männer wies Verletzungen im Gesicht auf, die auf eine Schlägerei hindeuteten. Insbesondere gilt es laut Polizei nun, die Hintergründe der Auseinandersetzung zu ermitteln. Zurzeit geht die Polizei von Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung aus. Zu keinem Zeitpunkt seien Unbeteiligte in Gefahr gewesen, so die Polizei. (df/mm)

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