Stadt plant nun doch Maskenpflicht auf Teilen des Weihnachtsmarktes

Nun also doch: Die Stadt Mainz plant entgegen einer Ankündigung Anfang November eine Maskenpflicht auf Teilen des Weihnachtsmarktes. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird mit einem Bußgeld bestraft.

Stadt plant nun doch Maskenpflicht auf Teilen des Weihnachtsmarktes

Das Hin und Her um die Corona-Regeln auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt geht in die nächste Runde. Wie die Stadt Mainz mitteilt, ist nun doch auf Teilen des Weihnachtsmarktes eine Maskenpflicht angedacht. Ende Oktober war noch geplant, dass der Markt nur unter Einhaltung und Kontrolle der 3G-Regel stattfindet. Anfang November dann die Wende: Nach Lockerungen der Landesregierung sollte der Weihnachtsmarkt plötzlich ohne Einhaltung von Corona-Regeln (Maskenpflicht und Abstand) stattfinden dürfen (wir berichteten). Nun folgt offenbar die nächste Wende.

Wie die Stadt Mainz mitteilt, plane man nun eine neue Allgemeinverfügung zum Weihnachtsmarkt zu erlassen. In dieser soll geregelt werden, dass die Besucher des Marktes in allen Anstehsituationen eine Maske tragen müssen. Wie Ordnungsdezernentin Manuela Matz in der vergangenen Woche gegenüber dem SWR erklärte, gelte die Pflicht ungeachtet dessen, ob Marktbesucher geimpft, genesen oder getestet sind.

Bußgelder drohen

Die Stadt Mainz wolle zudem die Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren. Sollten sich Weihnachtsmarktbesucher nicht an die Vorgabe halten, droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro. Die Standbetreiber sollen zudem dafür Sorge tragen, dass an den Zu- und Abgängen zu den Buden die Abstände eingehalten werden. Ende der kommenden Woche sollen die Regelungen dann auf den Weg gebracht werden.

Unklar ist noch, ob die rheinland-pfälzische Landesregierung ihre Corona-Regeln im Freien angesichts steigender Infektionszahlen wieder verschärft. Am Donnerstag (18. November) treffen sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wohl designierten Kanzler Olaf Scholz (SPD), um weitere Schritte in der Corona-Politik zu besprechen.

Logo