Mainzer Schüler ernten für den guten Zweck auf dem Kastanienhof

Die Erlöse der Aktion Tagwerk sollen den Hunger in der Welt bekämpfen.

Mainzer Schüler ernten für den guten Zweck auf dem Kastanienhof

Schüler des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss Mainz haben am Montag auf dem Kastanienhof in Finthen bei der „Aktion Tagwerk“ mitgemacht. Wie die Veranstalter von Human Help Network e.V mitteilen, ernteten, packten und verkauften die Jugendlichen Obst für einen guten Zweck.

Die Erlöse der Aktion fließen in Projekte, die Kindern und Jugendlichen weltweit den Zugang zu Ernährungssicherheit ermöglichen sollen. Das diesjährige Motto lautet „Ernährung sichern und Hunger beenden“ und knüpft an das UN-Nachhaltigkeitsziel „Kein Hunger“ an. Bundesweit beteiligen sich laut den Veranstaltern rund 96.000 Schüler aus 282 Schulen an der Aktion. Allein aus Rheinland-Pfalz sind 121 Schulen dabei. Die geschätzten Erlöse belaufen sich auf rund 900.000 Euro.

Prominente Unterstützung für die Aktion

Unterstützung erhielten die Schüler von hochrangigen Politikern. Ministerpräsident Gordon Schnieder, der neue Schirmherr der Aktion Tagwerk, zeigte sich beeindruckt: „Die Aktion zeigt, dass junge Menschen durch ihren Einsatz für Andere Großes bewirken können. Für dieses besondere Engagement danke ich allen Beteiligten herzlich.“

Auch Finanzministerin Doris Ahnen, die die Aktion seit ihrer Entstehung begleitet, und Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig waren vor Ort. „Seit über zwei Jahrzehnten ermöglicht die Stiftung Tagwerk jungen Menschen durch die Unterstützung konkreter Projekte bessere Bildungs- und Zukunftschancen. Das ist gelebte Solidarität“, so Ahnen. Eiling-Hütig betonte den Lerneffekt für die Jugendlichen: „Es ist gut und wichtig, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mit der Zukunft unseres Planeten beschäftigen. Statt das einfach hinzunehmen, engagieren sie sich.“

Die Aktion Tagwerk ist eng mit der Mainzer Kinderhilfsorganisation Human Help Network e.V. verbunden. Die Co-Kampagnenleiterinnen Melissa Mölich und Lena Thielen hoben das Engagement der Schüler hervor: „Ihr erntet, verpackt und verkauft heute Obst – und setzt euch damit für Gleichaltrige in anderen Teilen der Welt ein. Wenn viele gemeinsam aktiv werden, entsteht eine bundesweite Bewegung für globale Gerechtigkeit.“