Was entsteht auf dem Jägerhaus-Grundstück in Hechtsheim?

Auf der Brachfläche am Jägerhaus in Hechtsheim sollen weniger Wohnungen entstehen als ursprünglich geplant. Zielgruppe sind vor allem Familien. Die Baustelle hat bereits begonnen.

Was entsteht auf dem Jägerhaus-Grundstück in Hechtsheim?

Es tut sich etwas auf dem Brachgelände am Jägerhaus in Hechtsheim. Noch vor wenigen Wochen war das Grundstück verwildert, davon ist mittlerweile nur noch wenig zu sehen: Ein Bagger reißt die letzten Büsche aus und macht Platz für Neues. Hier entsteht nun ein Haus mit 21 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten, wie die emag GmbH als Bauherrin auf Nachfrage von Merkurist bestätigt. Jedoch werden dort nur halb so viele Häuser gebaut wie ursprünglich gedacht.

„Anfang 2019 haben wir mit den vorbereitenden Erdarbeiten begonnen“, sagt emag-Geschäftsführer Martin Dörnemann. Pläne, das Brachgelände zu bebauen, gibt es schon länger. Doch die zogen sich immer weiter nach hinten. Eigentlich war das Wohnhaus auf dem Grundstück des ehemaligen Restaurants „Jägerhaus“ anders geplant. Bereits 2017 hätte es fertig sein sollen – doch dazu kam es nicht. Das Architekturbüro „Stefan Forster Architekten“ gab das Bauprojekt Mitte 2016 ab. Auf der Homepage des Architekturbüros sind die ursprünglichen Pläne immer noch zu finden.

Mittlerweile hat das Unternehmen „Weisenburger“ die Bau-Leitung des Gebäudes übernommen. Martin Dörnemann erklärt die Verzögerungen im Bau damit, dass der Schwerpunkt des Projekts „in Richtung familiengerechter Wohnungen verändert wurde“. Auch die Zahl der geplanten Wohnungen hat sich verändert: Statt ursprünglich 40 Eigentumswohnungen sollen es nun 21 Mietwohnungen werden. Hinzu kommen zwei Gewerbeflächen.

Ende 2020 soll das Gebäude fertig sein

Die Wohnungen seien unterschiedlich groß. Hauptzielgruppe sollen Familien mit Kindern werden. Die Räume der Familienwohnungen seien wie in einem kompakten Reihenhaus aufgeteilt. Das Gebäude sei als „attraktiver Ortseingang“ nach Hechtsheim geplant, so Dörnemann. „Das städtebaulich architektonische Konzept soll eine größtmögliche Wohnqualität an diesem Standort erzielen“, sagt er. Ende 2020 wird das Gebäude laut derzeitigen Planungen stehen. Nächstes Jahr beginnt die Vermietung. Wie teuer und groß die Wohnungen konkret werden, ist noch unklar.

(ps)

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