Wie es mit der Kurmainz-Kaserne weitergeht

Soldaten ziehen 2022 aus GFZ-Kaserne aus

Wie es mit der Kurmainz-Kaserne weitergeht

Einige Häuser sind bereits abgerissen, die Bauarbeiten in vollem Gange. „Was passiert auf der Baustelle an der Kurmainz-Kaserne? Was ist dort geplant?“ Das fragt sich Merkurist-Leser Micha.

Ein Sprecher des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr sagt dazu, die Bauarbeiten werden durchgeführt, um „infrastrukturelle Voraussetzungen“ für den Auszug der Soldaten aus der GFZ-Kaserne. Dafür werden Unterkunfts- und Bürogebäude neu errichtet beziehungsweise saniert. Sprich: Die GFZ- und die Kurmainz-Kaserne sollen zusammengelegt werden.

Insgesamt kosten die Maßnahmen rund 35 Millionen Euro, so der Sprecher weiter. „Mit einer Fertigstellung rechnet die rheinland-pfälzische Bauverwaltung für die Jahre 2020/21.“ Der Umzug der Soldaten von der GFZ- in die Kurmainz-Kaserne könne dann frühestens 2022 beginnen. „Zukünftig werden dann in der Kaserne in Hechtsheim circa 500 Soldaten, Zivilbeschäftigte und Bewerber der Bundeswehr untergebracht werden.“

Die Bundeswehr hat laut ihrem Sprecher bereits nicht mehr genutzte Teile der GFZ-Kaserne an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übergeben. „Diese Fläche wird schon als Gewerbefläche genutzt und weiter ausgebaut.“ Sobald die GFZ-Kaserne leer sei, werde sie an die BImA zur weiteren Verwendung übergeben. Was genau damit passieren soll, ist noch unklar. (rk)

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