Vollsperrung der Binger Straße dauert länger als geplant

Untergrund offenbar schlechter als zunächst angenommen

Vollsperrung der Binger Straße dauert länger als geplant

Nachdem am Dienstag überraschend bekannt geworden war, dass die Binger Straße früher als geplant voll gesperrt werden muss, gibt es nun eine Verzögerung. Wie die Mainzer Mobilität am Mittwoch mitteilt, dauert die Sperrung stadtauswärts einen Tag länger als angenommen – also bis Freitagabend (2. August) um 18 Uhr.

Die starken Regenfälle am Wochenende hätten den Untergrund an der Baustelle aufgeweicht und unterspült. Mehrere Stahlplatten seien durch den losen Untergrund abgerutscht. Sie lagen dort als Abdeckung oberhalb des Grabens einer Fernwärmeleitung. Die einspurige Fahrbahn stadtauswärts musste deshalb seit Dienstagmorgen gesperrt werden.

Bei Grabungen am Dienstag habe sich gezeigt, dass der Zustand des Untergrundes schlechter ist als angenommen. Der Graben könne laut Mainzer Mobilität wegen des lockeren Untergrunds nicht mit Stahlplatten überbaut werden. Somit könne der Verkehr erst dann wieder durch die Binger Straße fließen, wenn der Graben gefüllt sei. Daher müsse auch der ursprüngliche Plan zum Einbau einer neuen Fernwärmeleitung wieder aufgenommen werden – die Leitung wird in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eingebaut.

Stadteinwärts gilt die aktuelle Umleitung wie gewohnt. Stadtauswärts wird der Verkehr von der Großen Bleiche umgeleitet über die Gärtnergasse in die Kaiserstraße in Richtung Rhein, mit Wende um das Stadthaus herum in Höhe der Boppstraße, um so wieder in Richtung Alicenbrücke zu fahren. Eine weitere Umleitung haben die Stadtwerke nun auch bekanntgegeben.