Theodor-Heuss-Brücke ist wieder offen

Vier Tage früher als geplant ist am Mittwochmittag die Theodor-Heuss-Brücke wieder für den Autoverkehr freigegeben worden. Die Brücke war seit dem 12. Januar gesperrt.

Theodor-Heuss-Brücke ist wieder offen

Nach 25 Tagen Vollsperrung für den privaten Verkehr ist die Theodor-Heuss-Brücke am Mittwochmittag wieder freigegeben worden. Um 12:30 Uhr entfernten die Verkehrsdezernenten der beiden Landeshauptstädte Katrin Eder (Grüne, Mainz) und Andreas Kowol (Grüne, Wiesbaden) die Warnbaken, sodass gleich die ersten Autos über die Brücke fahren konnten.

Eigentlich war für die Öffnung der Theodor-Heuss-Brücke Samstag oder Sonntag vorgesehen. Dass dies nun drei bis vier Tage vorher möglich wurde, war vor allem der guten Zusammenarbeit der ausführenden Baufirmen und dem Tiefbau- und Vermessungsamt der Stadt Wiesbaden zu verdanken, wie Kowol erklärte.

Bei den Arbeiten habe es sich zwar um eine Routinetätigkeit gehandelt, jedoch sei nicht von vornherein klar gewesen, ob beim Öffnen der Brücke Schäden zu Tage treten werden. Und so zeigte sich auch Eder erfreut, dass die Maßnahme schneller abgeschlossen werden konnte, „zumal es ja auch Unkenrufe gab, dass es Monate dauern würde und der Zeitplan niemals eingehalten werden könnte.“

„Wenn die Sperrung für eines gut war, dann dass einige Leute gemerkt haben, dass man auch ohne Auto nach Kastel kommt.“ - Katrin Eder, Verkehrsdezernentin Mainz

Für beide Städte sei es eine interessante Zeit gewesen, wie die beiden Verkehrsdezernenten erklärten. Denn man habe beobachten können, wie sich die Verkehrslage darstellt, wenn die Brücke für den Individualverkehr nicht nutzbar ist. „Und wenn diese Brückensperrung für eines gut war, dann vielleicht dafür, dass einige Leute gemerkt haben, dass man auch ohne Auto mit dem Fahrrad, Bus oder zu Fuß nach Kastel kommt“, so Eder.

„Wir konnten sehen, wie sich Verkehre verlagern, wenn eine Brücke gesperrt ist“, sagte Kowol. So habe man gesehen, wie andere Brücken den zusätzlichen Verkehr aufnehmen konnten und welche Alternativen im Angebot sind. Die Tatsache, dass Fahrräder und Busse die Brücke noch überqueren konnten, habe außerdem gezeigt, „dass auch diese Verkehrsmittel eine wichtige Nutzung haben“, so Kowol. (nl)

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