Arbeiten schon wieder eingestellt? So sieht es am Kreuz Mainz-Süd aus

Was mit der Bestandsbrücke passiert

Arbeiten schon wieder eingestellt? So sieht es am Kreuz Mainz-Süd aus

Seit nunmehr fünf Jahren wird am Autobahnkreuz Mainz-Süd gearbeitet. Doch schon mehrfach mussten die Ausführungen aus den unterschiedlichsten Gründen gestoppt werden. Nun berichtet Leser Paul, dass die Arbeiten vor Ort anscheinend schon wieder zum Erliegen gekommen sind.

Verzögerungen im Zeitplan?

Wie die Autobahn GmbH zuletzt gegenüber Merkurist erklärte, würden bis Ende 2022 unter anderem die Vorbereitungen sowie die Baufeldfreimachung für den Neubau der zweiten Brücke (Teilbauwerk 2) laufen. Hierzu gehörten unter anderem die Entfernung des Erdwalls mit rund 30.000 Kubikmetern und das Anlegen von Entwässerungskaskaden. Die Entfernung des Erdwalls werde voraussichtlich bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Und dabei soll es auch bleiben.

„Die Arbeiten verlaufen planmäßig“, sagt ein Sprecher der Autobahn GmbH auf Anfrage. Sowohl der Abbruch des Behelfsbrücken-Unterbaus als auch der Abtransport der Erdmassen des Behelfsdamms seien im Gange. Witterungsbedingt könne es jedoch zeitweise zu Unterbrechungen kommen. Auf den Zeitplan soll dies nun aber keine Auswirkungen haben.

Der Rückbau der bestehenden Nordbrücke soll dann unmittelbar vor dem Bau der zweiten Brücke (Teilbauwerk 2) erfolgen. Der Rückbau der Bestandsbrücke und der anschließende Baustart der neuen Brücke seien für das erste Quartal 2023 geplant, gibt der Sprecher den Zeitplan an. Bis dahin werde das alte Bauwerk aus Sicherheitsgründen stehen gelassen, solange es die Arbeiten für das neue Bauwerk nicht behindert.

Denn sofern sich auf der neuen Brücke mit fünf Fahrspuren Unfälle ereignen, solle die alte Bestandsbrücke dafür sorgen, dass Rettungskräfte und Feuerwehr einen „sicheren und schnellen Zugriff“ auf das Unfallgeschehen bekommen, erklärte der Sprecher zuletzt die Situation vor Ort.

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