Diese Straßen werden in Mainz im nächsten Jahr gesperrt

Wir sagen euch, welche Großbaustellen im nächsten Jahr in der Innenstadt anstehen

Diese Straßen werden in Mainz im nächsten Jahr gesperrt

Im nächsten Jahr müssen sich die Mainzer auf etliche Baustellen im gesamten Stadtgebiet einstellen. Durch Neubauten und Sanierungen soll das Stadtbild „nachhaltiger und zugleich attraktiver“ werden, meldet die Stadt Mainz. So seien im Laufe des nächsten Jahres insgesamt 165 Baustellen geplant. Wir geben euch eine Übersicht über die drei wichtigsten geplanten Bauvorhaben im Bereich der Innenstadt – und die damit einhergehenden Sperrungen.

Altstadt

Anfang 2022 wird das alte Karstadt-Gebäude in der Ludwigsstraße abgerissen. Für die ersten Arbeiten am Parkhaus werden daher über das gesamte Jahr 2022 der Bischofsplatz und die Fuststraße gesperrt sein. In der Weißliliengasse wird in Fahrtrichtung Große Langgasse eine Fahrspur gesperrt, in der Eppichmauergasse werden Fußgänger nur die gegenüberliegende Straßenseite nutzen können.

An der Stelle des alten Karstadt-Gebäudes soll bis 2025 ein großflächiger Neubau entstehen, mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und einer Rooftop-Bar. Auch ein Parkhaus für Autos und Fahrräder soll hinzukommen.

Zu diesem Neubau werden wir euch demnächst weitere Details verraten.

Alt- und Neustadt

Zwischen der Oberen Austraße und der Löhrstraße, also entlang der Rheinallee und der Rheinstraße, soll ab Januar 2022 ein 110-kV-Stromkabel verlegt werden. Während der Verlegung des Kabels werden bis zu zwei Fahrspuren in der Rheinallee und der Rheinstraße gesperrt werden. Die anderen Fahrspuren werden dann so aufgeteilt, dass in jede Richtung je eine Spur erhalten bleibt. Zum Teil muss auch der Geh- und Radweg gesperrt und auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet werden. Dieser Abschnitt ist Teil eines Großprojekts, bei dem die Kabeltrasse bis zum Umspannungswerk Hochheimer Straße in Mainz-Kastel verlegt wird. Ziel sei es, für die großen Industrieunternehmen, etwa für Schott, „Versorgungssicherheit“ herzustellen.

Innenstadt

Um vor allem Großveranstaltung künftig sicherer zu machen, sollen bereits im Frühjahr 2022 im gesamten Innenstadtbereich Zufahrtssperren in Form von fest installierten und mobilen Pollern errichtet werden – ähnlich wie die am Fischtorplatz oder an der Römerpassage. An zwölf Standorten seien dafür Tiefbaumaßnahmen notwendig, um die Poller einzubauen oder Leitungen zu verlegen. In diesen Zeiten kommt es zu „punktuellen Einschränkungen“, wie die Stadt mitteilt.