Zug-Unfall verhindert: Jugendliche retten Kinder

Kinder waren zuvor ins Gleis gesprungen

Zug-Unfall verhindert: Jugendliche retten Kinder

Spielende Kinder, die sich im Gleis am Bahnhof Mainz-Mombach aufgehalten hatten, haben für Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt. Verletzt wurde niemand. Das berichtet die Bundespolizei.

Die Beamten wurden am Samstagnachmittag alarmiert, weil sich Kinder im Gleis aufhalten sollten. Daraufhin wurden die Gleise gesperrt. Vor Ort stellten die Polizisten fest, dass drei Kinder im Alter von sieben und acht Jahren im Bahnhof in die Gleise gesprungen waren und nach Zeugenaussagen Gegenstände auf den Gleiskopf gelegt hatten. Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren sprachen die Kinder vor Ort an, damit sie den Gleisbereich verlassen. Dem kamen die Kinder nach.

Kurze Zeit später sprangen sie erneut in den Gleisbereich, als sich ein Zug näherte. Die Jugendlichen konnten durch Zeichen den Zugführer zum Anhalten bewegen. Dadurch konnte ein Unfall verhindert werden. Zwei der drei Kinder wurden von den Bundespolizisten in Obhut genommen und den Erziehungsberechtigten übergeben. Das dritte Kind war vor Schreck nach Hause geflüchtet. Der Junge kam später mit seiner Mutter zum Bahnhof, um den Sachverhalt aufzuklären.

Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern bittet aus diesem Anlass alle Eltern, die Gefahren, die in einem Bahnhof und an Gleisbereichen entstehen, mit ihren Kindern eindringlich und anschaulich zu erörtern. (nl)

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