Frau in Meerjungfrauenkostüm löst Einsatz am Rhein in Mainz aus

Ein Zugpassagier alarmierte am Montagabend die Polizei, weil er eine Person im Rhein untergehen sah. Die Wasserschutzpolizei fand vor Ort eine Frau – in einem Meerjungfrauenkostüm.

Frau in Meerjungfrauenkostüm löst Einsatz am Rhein in Mainz aus

Eine Schwimmerin in einem Meerjungfrauenkostüm hat am Montagabend in Mainz einen Polizeieinsatz am Rhein ausgelöst. Das meldet das Polizeipräsidium Mainz.

Gegen 18 Uhr hatte ein Zugpassagier die Rettungskräfte alarmiert. Als er über die Eisenbahnbrücke fuhr, sah er eine Person im Rhein und befürchtete, sie sei untergegangen. Daraufhin wurden umgehend Einsatzkräfte zum Fluss geschickt.

Eine Streife der Wasserschutzpolizei konnte kurz darauf Entwarnung geben. Bei Rheinkilometer 496,5 entdeckten die Beamten eine Frau im Wasser, die ein Meerjungfrauenkostüm trug. Sie befand sich in der Nähe eines Stegs am Ufer. Die Frau verließ auf Aufforderung der Polizei eigenständig das Wasser. Sie erklärte den Beamten, dass sie nur im Uferbereich schwimmen und nicht in die Flussmitte gelangen wollte.

Da das Baden in diesem Abschnitt des Rheins verboten ist, muss die Frau nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich auf die lebensgefährlichen Risiken beim Schwimmen im Rhein hin. Starke Strömungen, Unterströmungen und der Schiffsverkehr stellen eine große Gefahr dar. Schwimmer sollten daher nur ausgewiesene und erlaubte Badestellen nutzen.