Ausgesetzter Hund: Fall mit kurioser Wendung

Zeugen meldeten sich bei der Polizei

Ausgesetzter Hund: Fall mit kurioser Wendung

Der Fall des ausgesetzten Junghundes in Bad Kreuznach hat im Laufe des Donnerstags eine kuriose Wendung genommen. Am Morgen wurde zunächst bekannt, dass ein acht Monate alter Kangal-Hirtenhund im Weinberg zwischen Hackenheim und Bosenheim ausgesetzt worden war (wir berichteten).

Wie die Polizei Bad Kreuznach nun mitteilt, haben sich nach der Veröffentlichung des Vorfalls in den Medien viele Zeugen gemeldet. Diese hätten unter anderem auch sachdienliche Hinweise zum Hundehalter machen können.

Am späten Mittag erschien der Halter des Hundes dann persönlich bei der Polizei und räumte ein, den Kangal-Hirtenhund ausgesetzt zu haben. Wie sich kurioserweise herausstellte, war er selbst der angebliche Spaziergänger, der die Polizei in der vergangenen Nacht überhaupt auf den Hund aufmerksam gemacht hatte. Den Halter erwartet eine Geldbuße, das Veterinäramt wird über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. (nl)

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