Mainzer Medienpreis: Kunstwerk an Stadt Mainz übergeben

Die Druckgraphik des Mainzer Medienpreisträgers Stephan Füssel wurde an die Stadt übergeben. Der Geehrte sieht darin ein gutes Omen für das Gutenberg-Museum.

Mainzer Medienpreis: Kunstwerk an Stadt Mainz übergeben

Die traditionelle Übergabe der Druckgraphik des Mainzer Medienpreises an die Stadt Mainz hat am Dienstag (14. Juli) stattgefunden. Wie das Findungsgremium des Preises mitteilt, nahm Oberbürgermeister Nino Haase das Kunstwerk in die Obhut der Stadt. Es porträtiert den Preisträger des Jahres 2025, den Buch- und Medienwissenschaftler Professor Stephan Füssel, und wurde vom Künstler Siegfried Felder gestaltet.

Der Geehrte zeigte sich dankbar für die Auszeichnung und zog einen prominenten Vergleich: „Für Jürgen Klopp ging es nach dem Erhalt des Medienpreises nur bergauf und ich werte das als gutes Omen, dass es mit dem Gutenbergmuseum jetzt auch nur noch bergauf geht“.

Ein Mainzer Markenzeichen

Torsten Kirchmann, Vorsitzender des Presseclubs Mainz und neuer Sprecher des Findungsgremiums, betonte die Bedeutung der Auszeichnung. „Der Mainzer Medienpreis hat sich in den zurückliegenden 10 Jahren zu einem Mainzer Markenzeichen entwickelt, das durch seine Preisträger und Künstler mit Leben erfüllt wird“, erklärte er.

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Presseclubs und der Stadt Mainz. Er wird an Persönlichkeiten vergeben, die mit ihrer Arbeit eine nachhaltige mediale Wirkung erzielen. Die Preisträger werden von einem Künstler porträtiert, dessen Druckgraphik anschließend in die Obhut der Landeshauptstadt übergeben wird.

Neunter Preisträger in prominenter Reihe

Professor Stephan Füssel, Jahrgang 1952, ist der neunte Träger des Mainzer Medienpreises. Er hatte ab 1992 den Gutenberg-Lehrstuhl an der Universität Mainz inne und leitete das Institut für Buchwissenschaft. Zudem ist er Herausgeber des Gutenberg-Jahrbuchs und Präsidiumsmitglied der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft.

Vor Füssel wurden bereits Persönlichkeiten wie Herbert Bonewitz, Jürgen Klopp, Gundula Gause, die Mainzer Hofsänger und Professor Gerhard Trabert mit dem Preis geehrt.