Mieten in Mainz erheblich gestiegen

Preise um 13,6 Prozent gestiegen

Mieten in Mainz erheblich gestiegen

In Mainz zur Miete wohnen ist teuer - das zeigt auch der neue Mietspiegel, den Sozialdezernent Eckart Lensch (SPD) am Donnerstag vorgestellt hat. Doch nicht nur, dass Wohnen teuer ist, der neue Mietspiegel zeigt zudem, dass die Mainzer Mieten im Vergleich zum Jahr 2015 um mehr als zehn Prozent gestiegen sind.

„Es gibt viele neue Mainzer. Wohnraum ist deshalb besonders gefragt. Das spiegelt sich auch in den Mietpreisen wider“, sagt Eckart Lensch über die Mietsituation in Mainz. Gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2015 stiegen die Mietpreise um 13,6 Prozent an. Jährlich steigen die Mainzer Mieten damit um durchschnittlich 3,4 Prozent. Dieses Ergebnis war für die Verantwortlichen nicht überraschend - Mainz zählt im dritten Quartal 2019 zu den zehn teuersten Städten Deutschlands. „Die Mieten in der Stadt Mainz sind deutlich gestiegen. Für uns heißt das: Wir brauchen ein deutliches Plus an bezahlbarem und geförderten Wohnraum“, so Lensch.

In Mainz wird der Mietspiegel alle vier Jahre neu erhoben. Das Instiut „F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH“ aus Hamburg hat diesen im Auftrag der Stadt Mainz erstellt. „In Mainz ist der Wohnungsmarkt angespannt. Der Druck aus dem Rhein-Main-Gebiet steigt. Gerade in Frankfurt sind die Mieten so hoch, dass viele auf die anderen Städte im Gebiet ausweichen. Das merkt man auch in Mainz“, erklärt auch Thorsten Hühn vom Institut.

Der neue Mietspiegel wird dem Stadtrat in der nächsten Sitzung am 18. Dezember vorgelegt. Nach dem Beschluss des Stadtrates wird er dann auf der Seite der Stadt Mainz abrufbar sein. (df)

Logo