Fünf Ausflugsziele, die man mit dem Mainzer Semesterticket erreichen kann

In wenigen Wochen starten die Semesterferien. Merkurist hat fünf Ausflugsziele zusammengestellt, die mit dem Mainzer Studiticket erreichbar sind.

Fünf Ausflugsziele, die man mit dem Mainzer Semesterticket erreichen kann

Als eingeschriebener Student in Mainz erhält man zu Beginn eines jeden Semesters das Studiticket. In Verbindung mit einem Personalausweis fungiert dieses auch als Fahrschein. Das sind ideale Voraussetzungen, um die Mainzer Umgebung besser kennen zu lernen.

Das Semesterticket gilt nämlich nicht nur in den Mainz und Wiesbaden, sondern auch im gesamten Liniennetz des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und des Rhein-Nahe-Nahver­kehrs­verbundes (RNN). Merkurist stellt euch fünf Ausflugsziele vor, die ihr mit dem Semesterticket erreichen könnt.

Stadtbummel durch Frankfurt

Frankfurt ist mit der Bahn nur knapp eine Stunde vom Mainzer Hauptbahnhof entfernt. In der Mainmetropole, die wegen ihrer bekannten Skyline auch Mainhatten genannt wird, kann man einiges unternehmen. Im „Senckenbergmuseum“ sind Dinoskelette ausgestellt, der „Palmengarten“ ist einer der größten botanischen Gärten Deutschlands und vom „Main Tower“ hat man einen Panoramablick über die Stadt. Kauffreudige Mainzer können auf der Frankfurter „Zeil“ shoppen, in der Einkaufsstraße gibt es viele Geschäfte, die es in Mainz nicht gibt.

Eltville entdecken

Wesentlich gemütlicher geht es dagegen in Eltville zu. Die größte Stadt im Rheingau hat sich selbst zur Wein-, Sekt- und Rosenstadt erklärt. Die Burg Eltville ist dabei das Wahrzeichen der Stadt, im Innenhof der Anlage wachsen zahlreiche Rosenstöcke. Ein Besuch lohnt sich also besonders, wenn die Rosen blühen.

Nach der Besichtigung der Burg aus dem 14. Jahrhundert kann man in eines der zahlreichen Restaurants einkehren oder am Rheinufer spazieren gehen. Eine direkte Zugverbindung nach Eltville gibt es nicht, Mainzer müssen zunächst nach Wiesbaden fahren und dort umsteigen. Trotz Umstieg erreicht man Eltville recht zügig - in 34 Minuten

Edelsteine in Idar-Oberstein begutachten

Idar-Oberstein ist für seine Edelsteine bekannt, die verbandsfreie Stadt erreicht man nach einer Stunde Fahrt. Dort gibt es verschiedene Edelsteinminen, das „Deutsche Mineralienmuseum“ und das „Deutsche Edelsteinmuseum“. Im „Steinklauenberg“ kann man selbst nach den bunten Steinen schürfen - das könnte für Studenten mit eigenen Kindern besonders interessant sein. Weitere Tourismus-Angebote findet man auf der Homepage von Idar-Oberstein.

Wandern rund um den Donnersberg

Raus aus der Stadt und rein in die Natur: Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit kommt man am Bahnhof von Kirchheimbolanden an. Die gemütliche Kleinstadt war früher eine barocke Fürstenresidenz; die Stadtmauer, das Schloss und der Schlossgarten sind nach wie vor erhalten.

Von Kirchheimbolanden aus kann man mehrere Wandertouren beginnen, schließlich gibt es im Donnersbergkreis 263 verschiedene Wanderstrecken. Wer den „Adlerbogen“ oder den „Ludwigsturm“ sehen möchte, der muss acht Kilometer nach Dannenfels wandern, von dort aus hat man einen tollen Ausblick über den Pfälzerwald.

Weinverkostung in Rüdesheim

Wenn das Mainzer Marktfrühstück zu überfüllt ist, bietet sich ein Tagesausflug nach Rüdesheim an. Dort kann man nicht nur zum „Niederwalddenkmal“ spazieren oder die „Burgruine Ehrenfels“ anschauen: In der „Brömsburg“ am Rhein kann man zunächst einiges über die Geschichte des Weinbaus lernen, bevor man in der Drosselgasse eine Weinprobe beginnt. (df)

Logo