PMG-Parkhäuser: Bald keine EC-Karten-Zahlung mehr an Schranke möglich

Neue „Park & Go-Karte“ ersetzt ab Januar auch Zahlung mit Kreditkarte

PMG-Parkhäuser: Bald keine EC-Karten-Zahlung mehr an Schranke möglich

Ab 1. Januar 2020 sind EC- und Kreditkartenzahlungen an den Ein- und Ausfahrten der Parkhäuser der „PMG Parken in Mainz GmbH“ nicht mehr möglich. Das geschehe „aus datenschutzrechtlichen Gründen“, so die PMG in einer Mitteilung.

Als Alternative bietet die PMG ihren Kunden die kostenfreie „Park & Go-Karte“ an. Damit soll das Parken laut PMG nun zum „Kinderspiel“ werden. Denn das gesamte System funktioniert berührungslos. In der Parkkarte selbst steckt ein passiver Transponder, der an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs aufgeklebt werden kann. „Somit ist echtes berührungsloses Ein- und Ausfahren möglich. Karte und Lesegeräte sind im laufenden Betrieb erprobt, und da die Transponder ohne Batterie auskommen, sind sie auch noch umweltfreundlich“, so PMG-Geschäftsführer Nils Teske. Zudem gibt es beim Parkvorgang zehn Prozent Rabatt auf alle Kurzpark-Tarife.

Die neue Parkkarte wird den Kunden bereits seit Juni dieses Jahres angeboten, den Dauerparkern schon seit einigen Jahren. „Wir haben bislang sehr gute Erfahrungen mit unseren Dauerparkern machen können und wissen, dass der Parkvorgang einwandfrei funktioniert“, so PMG-Geschäftsführer Martin Dörnemann. Inzwischen befinden sich an allen Schranken der PMG-Parkhäuser kleine graue Kästen, sogenannte Lesegeräte, die die Parkkarte erfassen, auslesen und die Schranke öffnen.

Die Umstellung auf die „Park & Go-Karte“ erfolge in enger Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten, so die PMG. Demnach seien die auf den EC- und Kreditkarten gespeicherten Daten als höchst sensibel einzustufen und durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen besonders zu schützen. Da aktuell der geforderte Grad der Verschlüsselung bei der Übertragung der Daten nicht ganz erreicht werde, müsse die PMG die Bezahlungsmöglichkeit für EC- und Kreditkarten an den Schranken beenden.

EC- und Kreditkartenzahlung dürfen künftig deshalb nur noch an Kartenleseterminals eingesetzt werden, die die notwendigen Bezahldaten direkt und verschlüsselt nach dem Datensicherheitsstand an das Kreditinstitut übermitteln. Ein Austausch von Daten, etwa, um Rabatte in Anspruch nehmen zu können, ist bei sämtlichen Kassenautomaten nicht mehr möglich. Den Rabatt von zehn Prozent erhält man somit nur noch mit der „Park & Go-Karte“.

Die „Park & Go-Karte“ kann über die Homepage der PMG bestellt werden. (ms)

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