Großeinsatz: Drei Mainzer verprügeln sich gegenseitig mit Staubsaugerrohr

Sämtliche verfügbare Funkstreifen der Mainzer Innenstadtreviere alarmiert

Großeinsatz: Drei Mainzer verprügeln sich gegenseitig mit Staubsaugerrohr

Ein Streit auf der Saarstraße ist am Samstagabend derart eskaliert, dass ein 20-Jähriger mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das meldet die Polizei.

Zwischen drei Personen war es gegen 22:30 Uhr zu einem Verkehrskonflikt und gegenseitigen Provokationen auf der Saarstraße gekommen. Ein 40-jähriger KIA-Fahrer war anschließend nach Hause gefahren und hatte sein Auto dort geparkt. Der zweite Beteiligte, ein 36-jähriger Audi-Fahrer, verfolgte den Mann jedoch bis zu dessen Wohnanschrift. Begleitet wurde er von seinem 20-jährigen Beifahrer. Als der 40-Jährige sein Fahrzeug verließ, um nach Hause zu flüchten, folgten ihm die beiden Männer, bewaffnet mit einem Staubsaugerrohr. Der Staubsauger hatte auf der Rückbank des Audis gestanden. Damit schlugen sie nun auf den 40-Jährigen ein.

Der allerdings konnte den beiden das Rohr entreißen und schlug mit diesem zurück. Er flüchtete in den Hausflur, wohin die beiden anderen ihn verfolgten. Dabei beschädigten sie die Eingangstür. Daraufhin wurden Glasflaschen aus dem Haus auf die Männer geworfen, einige andere hatten bereits den Polizeinotruf gewählt. Sämtliche verfügbare Funkstreifen der Mainzer Innenstadtreviere waren alarmiert.

Als die ersten Polizeikräfte eintrafen, konnte die Situation beruhigt werden. Alle drei beteiligten Männer waren verletzt, der 20-Jährige schwer. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Staubsaugerrohr wurde sichergestellt. Die Männer müssen sich nun strafrechtlich verantworten. Zudem wurde der Vorgang an die zuständige Führerscheinstelle gemeldet, was mögliche Fahrverbote für die Beteiligten haben kann.

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