„Mainz bleibt Mainz“: So kam die Fernsehfastnacht an

„Mainz bleibt Mainz“ unter Corona-Bedingungen: Wie kam die besondere Fernsehsitzung an? So reagierten die User in den sozialen Medien.

„Mainz bleibt Mainz“: So kam die Fernsehfastnacht an

Pappkameraden im Publikum, Lacher vom Band und Musicacts auf der Straße: Bei der traditionellen Fernsehfastnacht „Mainz bleibt Mainz“ war in diesem Jahr alles anders. So wurde die Sendung in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie auch nicht live ausgestrahlt, sondern bereits am Mittwoch aufgezeichnet (wir berichteten). Doch wie fanden die Zuschauer die ungewöhnliche Sendung?

Die Reaktionen auf Twitter zeigen: Der verantwortliche Sender SWR und die beteiligten Fastnachtsvereine haben das Beste aus der Situation gemacht. User „Frozen Harmony“ kommentiert: „Eine sehr gelungene Sendung. Ich finde es prima, dass man nicht darauf verzichtet hat.“ Userin Claudia sieht es genauso: „Ich hätte nicht gedacht, dass es funktioniert. Aber das tut es!“ Ein anderer schreibt: „Ein großes Wagnis, unter diesen Bedingungen Fasnacht im Fernsehen zu zeigen - Respekt, die Mainzer trauen sich... und können’s.“

Falscher Karl Lauterbach gefeiert

Viele Elemente, die coronabedingt eingeführt werden mussten, könnten durchaus auch in der Nach-Corona-Zeit bleiben: Andreas Bockius („Narrhallator“) als kongenialer Partner von Sitzungspräsident Andreas Schmitt, Nostalgie-Einspieler von alten Sitzungen und Musikacts, die vor den beeindruckenden Kulissen der Mainzer Altstadt aufgenommen wurden.

Ein besonders gefeierter Programmpunkt war die „Krisensitzung im Kanzleramt“ mit Johannes Bersch als chronisch schlecht gelauntem Karl Lauterbach, Florian Sitte in seiner Paraderolle als Angela Merkel und Adi Guckelsberger als stumm vor sich hin essenden Peter Altmaier. „Mega Performance von Johannes Bersch“, kommentiert Twitter-User Sebastian Frees. Eine andere Userin schreibt: „Der Lauterbach-Imitator ist ja klasse, man könnte glatt meinen, da sitzt der Echte.“

Auch Facebook-User begeistert

Den Schlusspunkt in der Bütt setzte wieder Andreas Schmitt als „Obermessdiener“. Zwar redete er sich ohne Publikum nicht ganz so in Rage wie gewöhnlich, doch auch er lieferte wie immer eine starke Performance ab. User El Ray kommentierte: „Der Obermessdiener bei #Mainzbleibtmainz - eine laute Stimme gegen Rassismus, Ausgrenzung und antidemokratisches Verhalten. Ich liebe es!“.

Doch in den sozialen Medien gab es auch Kritik. Vor allem störte einige User, dass zu wenige Frauen auf der Bühne standen. „Was ist das denn für ne Männerveranstaltung?“, fragt ein Merkurist-Leser auf Instagram. Eine andere Userin schreibt: „Wo sind die Frauen auf der Bühne?“

Dennoch: Für die meisten Zuschauer war es offensichtlich eine gelungene Fernsehfastnacht in Corona-Zeiten. Auch auf Facebook feiern viele Merkurist-Leser die Sendung. Leserin Ilona findet: „Fast drei Stunden Entspannung, ohne mal an Corona zu denken. Super Vorträge! Kreative Ideen! Balsam für die Seele!“ Nina sieht es ähnlich: „Die Sendung war unglaublich toll gemacht, super Beiträge, und das alles ohne die gewohnte Zuschauermenge! Grandios! Das ist Mainz!“

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