Zollhafen: Mehr geförderter Wohnraum geplant

170 neue Wohnungen entstehen

Zollhafen: Mehr geförderter Wohnraum geplant

Vergangenen Mittwoch ist der Sieger des Architektenwettbewerbs für das Baufeld „Rheinallee IV“ am Zollhafen gekürt worden. Auf dem Areal gegenüber der früheren Kommissbrotbäckerei sollen nun 15.300 Quadratmeter geförderter Wohnraum und eine Kindertagesstätte entstehen.

Der Siegerentwurf der „Molestina Architekten“ aus Köln setzte sich gegen fünf weitere Architekturbüros durch. Abgesehen von der siebenzügigen Kindertagesstätte plant das Architekturbüro, 25 Prozent der 170 neuen Wohneinheiten für Studenten zur Verfügung zu stellen. Laut Professor Kunibert Wachten, Vorsitz der Jury, zeigt der Entwurf, dass „auch geförderter Wohnungsbau gestalterisch hochwertig und mit hoher Wohnqualität errichtet werden kann.“

„Für die zukünftigen Mieter ist es wichtig, dass sie sich durch die gut gegliederte Fassade mit ihrem Eingang identifizieren können. So entstehen Nachbarschaften“, so Uwe Sahle, Geschäftsführer von „Sahle Wohnen“, die den Wettbewerb auslobten. „Durch die sehr gute Fassadengestaltung wird sich das Gebäude wohltuend in die Umgebung einfügen.“

Baudezernentin Marianne Grosse, selbst Jurymitglied, fügt hinzu, dass durch die Entscheidung insgesamt über 6000 Quadratmeter mehr geförderter Wohnraum realisiert werden könne, als ursprünglich zwischen der Stadt und der Zollhafen-Gesellschaft vertraglich vereinbart war. Auch Olaf Heinrich von der Geschäftsführung der Zollhafenprojektgesellschaft sagt, dass dieses Projekt ein weiterer Beleg dafür ist, dass „der Zollhafen ein lebendiges Quartier mit einem guten Mix aus Eigentums- und Mietwohnungen für unterschiedliche Altersgruppen und Geldbeutel wird.“

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