Parkhaus Rathaus öffnet nach Umbau

Aktuell noch keine Barrierefreiheit gegeben

Parkhaus Rathaus öffnet nach Umbau

Nach 16 Monaten Bauzeit werden nach einer umfangreichen Sanierung im gesamten Parkhaus Rathaus in Mainz die ersten drei Untergeschosse ab Donnerstag (6. Oktober) freigegeben. Das teilt die Parken in Mainz GmbH mit.

Baubeginn für die Sanierungsarbeiten war im Mai 2021. Saniert wurde die Garage von unten nach oben. Das oberste Parkdeck kann allerdings erst fertiggestellt werden, wenn auch die Gestaltung des Jockel-Fuchs-Platzes umgesetzt wird, da die Bodenkonstruktion des Jockel-Fuchs-Platzes zugleich die Deckenkonstruktion des Obergeschosses ist. Diese Deckenkonstruktion muss ebenfalls umfangreich saniert werden. Zudem werden Teile des Jockel-Fuchs-Platzes zur Baustelleneinrichtung für die Rathaussanierung benötigt.

Auf den nun freigegebenen drei Parkebenen stehen ab 6. Oktober knapp 400 Parkplätze zur Verfügung, wobei aktuell noch keine Barrierefreiheit gegeben ist. Bedingt durch Lieferengpässe konnte der Aufzug noch nicht fertiggestellt werden. Die Inbetriebnahme des Aufzugs ist für Anfang 2023 geplant. Es ist weiterhin geplant, auf der Ebene 1 Flächen für Fahrradparkplätze freizuhalten. Außerdem sollen E-Ladestationen für Autos eingerichtet werden können. Die dafür notwendige Trafostation ist aufgrund von Lieferengpässen noch nicht einsatzbereit.

Für die Arbeiten mussten insgesamt 12.000 Quadratmeter Bodenfläche, rund 12.000 Quadratmeter Deckenfläche sowie etwa 5000 Quadratmeter Wandfläche und 280 Stützen instandgesetzt werden. Zudem wurden über 80 Türen erneuert und über 400 neue LED-Leuchten in den unteren Parkebenen montiert. Eine weitere Herausforderung, in der in unmittelbarer Rheinnähe gelegenen Tiefgarage, stellt nach wie vor das Grundwasser dar, das vor allem von Herbst bis Frühjahr in die Wartungsgänge eindringt. Da durch winzige Risse immer wieder Grundwasser in die Tiefgarage gelangt, gibt es ein spezielles festinstalliertes Pumpensystem, das bei Bedarf eingedrungenes Wasser wieder rauspumpt.

Der Geschäftsführer der Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG), Nils Teske, zieht ein erstes positives Fazit: „Es ist uns trotz der schwierigen Gesamtsituation gelungen, die Sanierung sowohl im Zeitplan als auch einigermaßen im Kostenrahmen zu halten, wir gehen dabei nach wie vor von Gesamtkosten von rund 12 bis 12,5 Millionen Euro aus.“

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