Wohnbau Mainz äußert sich zu anonymem Brief

Vorwürfe „rundum falsch und völlig unberechtigt“

Wohnbau Mainz äußert sich zu anonymem Brief

Der Wohnungsanbieter Wohnbau Mainz hat die Anschuldigungen zurückgewiesen, die in einem anonymen Brief gegen das Unternehmen und die Stadtverwaltung Mainz erhoben wurden. In dem Brief wird der Wohnbau vorgeworfen, Grundstücke für Flüchtlingsunterkünfte „für kleines Geld“ übernommen und die Bau- und Planungsleistungen dafür doppelt abgerechnet zu haben.

Laut der Wohnbau sind „die Vorwürfe rundum falsch und völlig unberechtigt“. Bereits 2012 hätte die Stadt Mainz die Wohnbau beauftragt, in einem ersten Projekt das ehemalige Ketteler-Kolleg zu einer Flüchtlingsunterkunft umzubauen. Das Grundstück blieb jedoch demnach – anders als im Brief vorgeworfen – im Eigentum der Stadt Mainz. Auch bei den nachfolgenden Aufträgen sei die Wohnbau so vorgegangen. „In keinem Fall hat die Wohnbau Mainz ein Grundstück gekauft. Deshalb ist der Vorwurf, das Unternehmen hätte Vorteile aus dem Erwerb von Grundstücken gezogen, schlichtweg falsch.“

Auch die Bau- und Planungsleistungen seien „unter Vorlage aller Rechnungen“ abgerechnet worden. „Es gibt keinerlei Unregelmäßigkeiten und schon gar keine ‘doppelten’ Zahlungen an die Wohnbau Mainz“, so das Unternehmen. Demnach wählte die Stadt bei den beauftragten Leistungen zwei Finanzmodelle. In einem Fall sei der Betrag sofort gezahlt worden, in anderen per Ratenzahlung. „In diesen Fällen sehen die entsprechenden Bau- und Verwaltungsverträge einen Zinsaufschlag auf die Rechnungskosten vor.“ Jedoch sei kein Cent zu viel von der Stadt an die Wohnbau gezahlt worden.

(mm)

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