Die Landeshauptstadt Mainz reagiert mit Bestürzung auf tödliche Angriffe in ihren Partnerstädten Odessa und Haifa am Osterwochenende. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Nach aktuellen Berichten kamen bei den Angriffen insgesamt sieben Menschen ums Leben. In der ukrainischen Stadt Odessa wurden bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohnhaus mindestens drei Menschen getötet, darunter ein Kleinkind. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. In der israelischen Partnerstadt Haifa starben bei nächtlichen Angriffen mindestens vier Menschen.
Oberbürgermeister Nino Haase verurteilt die Angriffe: „Die Schrecken der zunehmenden zahlreichen Konflikte auf der Welt sind immer furchtbar. Und sie werden noch greifbarer, wenn – wie letzte Nacht – in unseren Partnerstädten Odessa und Haifa insgesamt sieben Menschen durch Angriffe sterben.“ Mainz stehe an der Seite der Menschen in den Partnerstädten. Haase dankte zudem den Mainzern für ihre große Hilfsbereitschaft.
Spendenaktion für Odessa läuft weiter
Die Stadt Mainz steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit den Partnerstädten und unterstützt insbesondere Odessa weiterhin mit Maßnahmen. So wurde am 24. Februar 2026, dem vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs, gemeinsam mit Mainzer Vereinen ein Spendenaufruf gestartet. Mit dem Geld sollen weitere Generatoren für die südukrainische Partnerstadt beschafft werden, da die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur immer wieder zu massiven Stromausfällen führen.
Die Spendenaktion wird von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft, dem Partnerschaftsverein Mainz-Odessa, dem Ukrainischen Verein Mainz sowie der Stadt umgesetzt. Das Ziel der laufenden Aktion sind 25.000 Euro. Spenden sind unter dem Verwendungszweck „Generatoren Odessa“ auf das Konto der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. bei der Volksbank Darmstadt Mainz eG (IBAN DE49 5519 0000 0653 9900 10) möglich.