Zusätzlicher Wohnraum in Mainz: Stadt lässt Potenziale vor Ort überprüfen

Stadt gibt Analyse in Auftrag

Zusätzlicher Wohnraum in Mainz: Stadt lässt Potenziale vor Ort überprüfen

Wo gibt es noch Potenzial für Wohnraum in Mainz? Das will die Stadt nun genau wissen und gibt hierzu eine Analyse in Auftrag. Dafür wird demnächst unter anderem ein Mitarbeiter der beauftragten Firma für „Vor-Ort-Erhebungen“ in Mainz unterwegs sein.

Im Auftrag der Stadt Mainz ermittelt dann das Büro „berchtoldkrass“ aus Karlsruhe. Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen soll schließlich abgeleitet werden, wie Potenziale genutzt werden können. Für die Erhebung werden Stadtgrundkarten und 3-D-Panoramabilder ausgewertet, aber auch Fotos von Objekten und der direkten Umgebung aus dem öffentlichen Straßenraum heraus aufgenommen.

Grundstücke werden überprüft

Wie die Stadt angibt, werden dafür ungenutzte oder mindergenutzte Grundstücke überprüft. Dazu zählten „echte“ Baulücken oder beispielsweise nur eingeschossige Nachkriegsbebauung inmitten deutlich höherer Wohngebäude. Auch dauerhaft leerstehende Wohngebäude stehen im Fokus. Außerdem werden Flächen, die zum Beispiel früher einmal gewerblich genutzt wurden, inzwischen aber ganz oder teilweise ungenutzt sind, und gegebenenfalls für eine Wohnnutzung in Frage kommen, überprüft.

Für die „Vor-Ort-Erhebung“ wird der zuständige Mitarbeiter zu seiner Legitimierung ein Begleitschreiben des Oberbürgermeisters mit sich führen. Das Büro „berchtoldkrass“ hat zudem eine entsprechende Nutzungsvereinbarung unterzeichnet, die gewährleistet, dass auf den Fotoaufnahmen keine Personen zu erkennen sind und alle datenschutzrechtlichen Belange eingehalten werden.

Die „Vor-Ort-Erhebung“ soll voraussichtlich Mitte Juli 2022 starten und wird etwa zwei Monate in Anspruch nehmen. Im Anschluss werden die Ergebnisse ausgewertet und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Fertigstellung des Gutachtens ist nach gegenwärtigem Stand im Winter 2022 geplant.

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