Nach Taten in Mainz und Wiesbaden: Polizei schnappt „Shouldersurfer“

Mehr als 4000 Euro erbeutet

Nach Taten in Mainz und Wiesbaden: Polizei schnappt „Shouldersurfer“

Die Polizei hat am Wochenende einen sogenannten „Shouldersurfer“ an der französischen Grenze gefasst, nachdem dieser mehr als 4000 Euro in Worms, Mainz und Wiesbaden erbeutet hatte.

Die Kriminaldirektion Mainz ermittelt seit längerer Zeit gegen eine französische Tätergruppe wegen verschiedener Diebstahls- und Computerbetrugsdelikten. Eines der Vergehen ist das „Shouldersurfing“. Dabei schaut der Täter dem Opfer bei PIN-Eingaben über die Schulter.

Am Samstag, den 3. Juli, wurden die Ermittler in den frühen Morgenstunden auf einen potentiellen Tatverdächtigen in der Sparda-Bank-Filiale in Worms (Hagenstraße) aufmerksam. In der Folge gelang es Spezialkräften der Rheinland-Pfälzischen Polizei, die Verfolgung der Person aufzunehmen und bei Taten in Worms, Mainz (Emmeransstraße) und Wiesbaden (Limesstraße) zu beobachten.

Der Tatverdächtige konnte schließlich wenige Kilometer vor der französischen Grenze festgenommen werden. Untersuchungshaft wurde angeordnet.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 34-jährigen, französischen Staatsangehörigen aus Marseille. Der Mann ist circa. 1,80 bis 1,85 Meter groß, athletisch, hat dunkle Hautfarbe und eine Glatze. Während der Tat trug er ein blaues T-Shirt und eine blaue kurze Sporthose. Er fuhr mit einem dunkelgrauen Renault Captur (kleines SUV) mit französischem Kennzeichen.

Die Ermittler bitten Zeugen, die ab Freitag, in der Region Worms, Mainz, Wiesbaden verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit der Kriminalpolizei in Mainz in Verbindung zu setzen. Tel.: 06131 - 653633.

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