OB-Wahl: Erste grüne Spitzenpolitikerin lehnt Kandidatur ab

Sie möchte weiterhin ihr Mandat im Bundestag wahrnehmen

OB-Wahl: Erste grüne Spitzenpolitikerin lehnt Kandidatur ab

Bei der letzten Oberbürgermeister-Wahl trat sie noch für die Grünen gegen den damaligen Amtsinhaber Michael Ebling (SPD) an – und verlor. Jetzt schließt sie eine erneute Kandidatur aus. Via Instagram gab die Mainzer Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner bekannt, dass sie definitiv nicht für das Amt zur Verfügung steht.

So sei sie von verschiedenen Seiten gefragt worden, ob sie kandidiere, schreibt Rößner auf ihrem Social Media-Kanal. Natürlich wolle sie als Politikerin Dinge bewegen. Das könne man als Oberbürgermeisterin oder als Bundestagsabgeordnete tun. „Letzteres umso mehr, als meine Partei nun auf Bundesebene Regierungsverantwortung trägt.“

Dafür habe sie lange gekämpft. Zudem stehe man mit der Klima- und der Energiekrise vor immensen Herausforderungen. „Daher möchte ich mich auf die Aufgaben im Bundestag, die im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode noch einmal gewachsen sind, konzentrieren“, stellt die Grünen-Politikerin dar. Als Bundestagsabgeordnete sei sie auch weiterhin für alle Mainzer ansprechbar.

Dass die Grünen einen geeigneten Kandidaten finden, darum macht sich Rößner keine Sorgen. „In unserem grünen Kreisverband gibt es sehr gute und fähige Leute, die für das Amt in Frage kommen.“ Wer auch immer Kandidat oder Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt sein werde – „ich werde sie oder ihn sehr gerne auf dem Weg dorthin und darüber hinaus unterstützen“, schließt Rößner ihre Erklärung ab.

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