So werden die Sternschnuppen-Nächte in Mainz

Stärkster Meteorstrom des Jahres

So werden die Sternschnuppen-Nächte in Mainz

Wer eine Sternschnuppe sieht, der darf sich etwas wünschen. Am kommenden Wochenende wird es dazu gleich zwei Gelegenheiten geben: In der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag werden auch in Mainz einige Sternschnuppen am Himmel zu sehen sein.

Die Geminiden, so heißt der stärkste Meteorstrom des Jahres, sind langsamer und deshalb besonders gut zu sehen. „Es können bis zu 50 relativ langsame Sternschnuppen pro Stunde erblickt werden“, erklärt Bernhard Schröck, von der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Mainz e.V. (AAG). Ein Fernglas oder ein Teleskop sei am Wochenende nicht nötig. Auch mit bloßem Auge seien die Sternschnuppen gut zu sehen.

Einzig der Vollmond, der schon seit Donnerstag besonders hell über der Stadt leuchtet, könnte bei der Sternschnuppennacht stören. „In den Tagen um den Vollmond am 12. Dezember ist das Mondlicht so hell, dass man auf unserer Paul-Baumann-Sternwarte in Klein-Winternheim kaum Himmelsobjekte sehen kann“, so Schröck. Dennoch sollten sich Interessierte davon nicht abschrecken lassen. Als Tipp gibt Bernhard Schröck mit, sich am besten an einen Ort zu stellen, an dem es relativ dunkel ist und man möglichst freie Sicht in alle Richtungen hat. „Dafür sind besonders die Vororte oder die Hiwwel (Hügel) in Rheinhessen geeignet.“

Bei klarem Himmel werden die Sternschnuppen am besten zu sehen sein. Einige kleine Wolken werden, so Schröck, beim Beobachten der Geminiden nicht stören. Um ganz sicher zu gehen, sollte man vorher nochmal auf den aktuellen Wetterbericht schauen. (nl)

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