„P&C“ schließt Filialen – auch in Mainz?

Das Textilunternehmen „Peek und Cloppenburg“ schließt deutschlandweit mehrere Filialen. Andere sollen ein neues Konzept bekommen. Wie sieht es mit der Mainzer Filiale Am Brand aus?

„P&C“ schließt Filialen – auch in Mainz?

Der Umsatz vieler „Peek & Cloppenburg“-Filialen stagniert. Das gilt laut „Handelsblatt“ auch für die Filiale auf Frankfurts Einkaufsmeile „Zeil“. Als Reaktion darauf will „P&C“ einige seiner 70 Filialen in Deutschland schließen, doch wie sieht es mit dem Mainzer Modehaus Am Brand aus?

Filialen in Deutschland schließen

„Peek & Cloppenburg plant in diesem Jahr, die Verkaufshäuser in Berlin-Wilmersdorf, Gießen und Unna zu schließen“, sagt eine Sprecherin des Unternehmens auf Merkurist-Anfrage. Außerdem plane man in diesem Jahr „zahlreiche Umbaumaßnahmen“. Laut „Handelsblatt“ heißt das auch, dass Filialen verkleinert werden sollen. „Wir glauben, die Zielumsätze in unseren Häusern heute auch auf kleineren Flächen erreichen zu können“, sagt John Cloppenburg, geschäftsführender Gesellschafter gegenüber dem „Handelsblatt“. In Wien plane man etwa einen Teil der Fläche an einen Gastronomen zu vermieten.

Doch trotz der Verkleinerungen und Schließungen an anderen Standorten wird sich laut der „P&C“-Sprecherin in der Filiale in Mainz nichts ändern. „Hierzu gibt es unternehmensseitig keine Pläne“, sagt sie gegenüber Merkurist. Insgesamt ist „Peek & Cloppenburg“ mit zehn Verkaufshäusern im Rhein-Main-Gebiet vertreten. Die Häuser in Frankfurt, Wiesbaden und Mainz gehören zu den flächenmäßig großen Häusern von „P&C“.

„Wer nicht experimentiert, hat verloren“

Und das könnte laut Experten im „Handelsblatt“ zum Problem werden. „Die Riesenfilialen bekommen besonders stark zu spüren, dass immer weniger Kunden in die Innenstädte kommen, ihre Kleidung lieber bei Amazon oder Zalando bestellen oder bei Primark und H&M deutlich günstiger einkaufen.“ Viele Modehäuser würden deshalb auf ein zusätzliches Angebot abseits der Kleidungsstücke setzen, etwa auf Gastronomie.

Ob die Geschäftsführer von„P&C“ diese Strategie übernehmen, bleibt abzuwarten. Cloppenburg verriet gegenüber dem Handelsblatt nur so viel: „Wer nicht experimentiert, hat verloren.“ (js)

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