Zwischen Mainz und Wiesbaden kommt es am Donnerstagabend (20. August) zu Einschränkungen im Zugverkehr. Die Strecke zwischen dem Bahnhof Wiesbaden Ost und dem Mainzer Hauptbahnhof ist voll gesperrt.
Grund ist ein Notarzt-Einsatz auf der Kaiserbrücke. Gegenüber Merkurist teilt ein DB-Angestellter mit, dass es dort zu einem Unfall mit „Personenschaden“ kam. Der Vorfall und die anschließende Streckensperrung ereigneten sich nach 17 Uhr. Wann eine Öffnung der Strecke möglich ist, sei um 20 Uhr noch nicht absehbar.
Auch die Bundespolizei bestätigt den Unfall auf Anfrage. Genaue Angaben könne man zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht machen.
Betroffen von Ausfällen sind die S-Bahn Linie S8 und Regionalbahnen der Linie RB75. Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, über den Bahnhof Mainz-Kastel auszuweichen oder auf Buslinien umzusteigen.
Update
Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind auf der Wiesbadener Seite der Kaiserbrücke im Einsatz. Die Biebricher Straße ist für Autos auf Höhe der Brücke zur Durchfahrt gesperrt.
Wie es zu dem Unfall kam, bleibt weiter unklar. Die Polizei vor Ort schließt einen Suizidversuch jedoch nicht aus. Die Strecke bleibt um 21 Uhr weiter gesperrt. Eine schnelle Freigabe der Zugstrecke oder Biebricher Straße ist vorerst nicht in Aussicht.
Wir berichten nur in Ausnahmefällen über Suizide oder Suizidversuche, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben. Wenn ihr selbst depressiv seid oder ihr Suizid-Gedanken habt, dann kontaktiert bitte die Telefonseelsorge online oder über die kostenlosen Hotlines 0800 / 111 0 111 , 0800 / 111 0 222 oder 116 123. Die Deutsche Depressionshilfe ist in der Woche tagsüber unter 0800 / 33 44 533 zu erreichen.