Internationaler Weltfrauentag: Diese Aktionen sind in Mainz geplant

Seit 111 Jahren Frauenkampftag: Jedes Jahr am 8. März wird weltweit der Internationale Frauentag begangen. In Mainz werden die ganze Woche Aktionen stattfinden, mit dem Höhepunkt einer Kundgebung am Sonntag.

Internationaler Weltfrauentag: Diese Aktionen sind in Mainz geplant

Für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung: Seit 1911 wird – zunächst in Europa, später auch in anderen Ländern – der Internationale Weltfrauentag begangen. Mehr als eine Millionen Frauen gingen damals auf die Straße, um für das aktive und passive Wahlrecht für Frauen zu demonstrieren. Seitdem kämpfen Frauen traditionell am 8. März für ihre Rechte, die seit dem ersten Protest vor 111 Jahren noch immer nicht gleich sind.

„Menschen dürfen nicht diskriminiert und unterdrückt werden mittels Klasse, race, Nationalität oder Aufenthaltsstatus“, fordert etwa das Mainzer „Aktionsbündnis feministischer Kampftag“. In den vergangenen 100 Jahren hätten Frauen zwar viel erreicht, etwa das Frauenwahlrecht durchgesetzt und den Zugang zu Bildung sowie eine dritte Geschlechtsoption eingeführt. Gerechtigkeit bestehe jedoch immer noch nicht. Daher setze sich das Bündnis „für die Befreiung aller von Unterdrückung und Ausbeutung“ ein.

Das Bündnis hat daher für diese Woche Menschen, Initiativen und Gruppierungen aktiviert, um über die noch heute herrschenden Zustände zu diskutieren und darauf aufmerksam zu machen.

Wir geben euch eine Übersicht

  • Montag (7. März, 19 Uhr): Online-Lesung mit der Journalistin Lisa Tracy Michalik über Zoom. Mehr Infos findet ihr hier.

  • Mittwoch (9. März, 19:30 Uhr): Auftaktsitzung der neuen queeren* Empowermentrunde des AlleFlinta*-Referats. Hier gibt es Details.

  • Donnerstag (10. März, 19 Uhr): Comic-Lesung der Mainzer Illustratorin Anna Geselle inklusive Austauschrunde zum Thema Wut.

  • Freitag (11. März, 15 Uhr): Flinta* Kaffee- & Kuchenrunde im Garten des Haus Mainusch.

  • Samstag (12. März, 19 Uhr): Talk mit der Künstlerin Claudia Holzinger über Zoom. Infos dazu gibt es hier.

Die Kundgebung am Sonntag (13. März) startet um 14 Uhr an der Theodor Heuss-Brücke. Protestiert wird dann etwa gegen Transfeindlichkeit, Homofeindlichkeit, Sexismus und Rassismus, für eine „solidarische Pandemiebekämpfung“, für faire und sichere Arbeitsbedingungen, eine körperliche Selbstbestimmung für alle und für Schutz und Unterstützungsmöglichkeiten bei sexualisierter Gewalt.

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