Rot für Raser und Poser: Polizei führt Schwerpunkt-Kontrollen durch

Lewentz: „Tatverdächtigen entschieden aufzeigen, dass ihr Verhalten nicht geduldet wird.“

Rot für Raser und Poser: Polizei führt Schwerpunkt-Kontrollen durch

Raser und Auto-Poser müssen sich darauf einstellen, ab sofort schärfer im Blickpunkt der Polizei zu stehen. Denn die Polizei Rheinland-Pfalz beteiligt sich im September an der länderübergreifenden Kontrollaktion „Rot für Raser, Poser und illegales Tuning“. Das gibt das Innenministerium bekannt.

Die Polizeipräsidien führen demnach entsprechende Schwerpunkt-Kontrollen durch. Innenminister Roger Lewentz (SPD) ist von der Wichtigkeit der Aktion überzeugt. „Wer sich an illegalen Straßenrennen beteiligt, gefährdet durch meist grob rücksichts- und verantwortungsloses Verhalten im Straßenverkehr vorsätzlich auch Leib und Leben Unbeteiligter. Der Nervenkitzel des schnellen Fahrens und der Wettbewerb mit anderen gehört nicht auf die öffentliche Straße.“ Ziel der Schwerpunkt-Kontrollen sei es, den potenziellen Tatverdächtigen entschieden aufzuzeigen, dass ihr Verhalten nicht geduldet werde und Konsequenzen habe.

Wie das Innenministerium angibt, wollen Poser durch Verhaltensverstöße, wie das Aufheulen lassen des Motors, kurze Beschleunigungssequenzen oder auch durch unzulässige technische Veränderungen, auf sich aufmerksam machen. Bei den Tunern, die ihre Fahrzeuge technisch verändern, legt die Polizei ihren Fokus auf Umbauten, die gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen.

Während der länderübergreifenden Kontrollaktion würden zudem auch präventive Aspekte verfolgt, so das Innenministerium. Beispielsweise wird die Polizei in sogenannten Verkehrssicherheitsberatungen über die Gefährlichkeit von entsprechendem Fehlverhalten informieren.

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