Routinekontrolle in Mainzer Oberstadt endet mit Einweisung in Psychiatrie

Polizei versucht, Mann zu beruhigen

Routinekontrolle in Mainzer Oberstadt endet mit Einweisung in Psychiatrie

Eine Routinekontrolle des Verkehrsüberwachungsamtes endete am Mittwoch in der Oberstadt mit einer Einweisung in die Psychiatrie. Das meldet die Mainzer Polizei.

Um die Mittagszeit verständigten Mitarbeiter des Verkehrsüberwachungsamtes die Polizei. Sie waren in der Mainzer Oberstadt auf ein Auto aufmerksam geworden, das widerrechtlich geparkt war. Der Halter, der die Kontrolle bemerkte, kam daraufhin auf seinen Balkon und fing an, mit Gegenständen in Richtung seines Autos zu werfen. Er verhielt sich äußerst aggressiv.

Die Polizei ging in die Wohnung des älteren Mannes, um ihn zu beruhigen. Da er einen psychisch angespannten Eindruck machte und zunehmend aggressiver wurde, schlug man ihm vor, zu einem Facharzt zu gehen.

Nachdem der Mainzer zunächst eingewilligt hatte, änderte er seine Meinung plötzlich wieder und wurde erneut sehr aggressiv. Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die mittlerweile dazugekommen waren, mussten ihn zu Boden bringen und ihm Handschellen anlegen. Er wurde in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

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