Rund um den Rosenmontagszug 2026 in Mainz gibt es eine wichtige Änderung: Der traditionelle morgendliche Weckruf per Lautsprecher für die Anwohner im Aufstellungsbereich entfällt ersatzlos. Das teilt die Stadt Mainz mit und appelliert eindringlich an alle Autofahrer, die Halteverbote zu beachten, um ein „teures Erwachen“ zu vermeiden.
Die Kontrollen des Verkehrsüberwachungsamtes beginnen am Rosenmontag bereits um 5 Uhr morgens. Wer sein Fahrzeug dann noch in den Halteverbotszonen geparkt hat, muss ab 6:15 Uhr damit rechnen, dass es abgeschleppt wird. Betroffen sind der Aufstellungsbereich in der Goethestraße, Kreyßigstraße, Josefstraße, Boppstraße, dem Kaiser-Wilhelm-Ring, Kaiser-Karl-Ring, der Nackstraße sowie die angrenzenden Straßen. Dort versammeln sich vor Zugbeginn rund 9250 Aktive mit Motivwagen und etwa 40 Pferden.
Rettungswege und Kontrollen im Fokus
Um bei Notfällen schnell reagieren zu können, wird die Zugstrecke wie in den Vorjahren in 67 Hilfe-Sektoren eingeteilt. Spezielle Sektorenschilder sollen Feuerwehr und Rettungsdiensten helfen, den Einsatzort schneller zu finden. Daher ist es laut Stadt zwingend notwendig, die Rettungswege freizuhalten, die ebenfalls mit Halteverboten beschildert werden.
Der Leiter des Verkehrsüberwachungsamtes, Daniel Joseph, kündigt an, konsequent gegen Falschparker vorzugehen. „Wenn dann jedoch weiterhin Privatfahrzeuge im Wege stehen – dies gilt gerade auch für die mit Halteverbotsschildern versehenen Rettungswege in der Nähe des Zugweges – sind wir gezwungen abzuschleppen“, so Joseph. Rund 50 Mitarbeiter werden im Einsatz sein. Er bittet darum, die bereits eine Woche vor dem Umzug aufgestellten Schilder zu beachten, um Unannehmlichkeiten und Kosten zu vermeiden.
Wer wissen möchte, wohin sein Fahrzeug abgeschleppt wurde, kann sich am Rosenmontag bis 23 Uhr unter der Telefonnummer 12-2181 bei der Einsatzzentrale der Verkehrsüberwachung informieren. Danach ist die Polizei der Ansprechpartner.