Mainzer Haushalt genehmigt: Warum er trotzdem ein Problem bleibt

Die Kommunalaufsicht hat den Mainzer Haushalt für 2026 genehmigt. Die Stadtspitze wertet das als Erfolg, warnt aber: Das hohe Defizit bleibt ein Problem.

Mainzer Haushalt genehmigt: Warum er trotzdem ein Problem bleibt

Die Kommunalaufsicht ADD hat den Haushalt der Stadt Mainz für das Jahr 2026 unter Auflagen genehmigt. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Oberbürgermeister Nino Haase und Bürgermeister sowie Finanzdezernent Daniel Köbler werten die Genehmigung als einen Erfolg der städtischen Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung. „Dass die Stadt der Kommunalaufsicht einen genehmigungsfähigen Haushalt vorlegen konnte, ist das Ergebnis eines gemeinsamen Kraftakts von Politik und Verwaltung“, so die Stadtspitze. Dies sei ein klares Signal an die Bürger und Mitarbeiter, dass die Stadt die richtigen Entscheidungen getroffen habe und handlungsfähig bleibe.

Gleichzeitig weise das weiterhin hohe Defizit darauf hin, „dass es noch ein langer Weg zur Haushaltskonsolidierung ist.“ Die Stadt werde ihren Beitrag dazu leisten, aber auch Bund und Länder seien gefordert. „Ohne ein entschiedenes Handeln von Bund und Ländern können die Kommunen in Deutschland die Finanznot nicht abwenden.“

Genauere Informationen zum Haushalt 2026 will die Stadt bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt geben.