3 Fakten zum neuen Mainz-Trainer

Welchen Job hätte Achim Beierlorzer eigentlich, wenn er kein Fußball-Trainer geworden wäre? Und was hat ihm sein älterer Bruder voraus? Hier sind drei spannende Fakten zum neuen Mainz-Trainer.

3 Fakten zum neuen Mainz-Trainer

Seit Montag steht fest: Achim Beierlorzer (51) soll dafür sorgen, dass Mainz 05 zurück in die Erfolgsspur kommt. Doch was muss man über den neuen Trainer der 05er abseits von Spielidee und Biografie wissen? Wir haben für Euch drei Fakten zu Achim Beierlorzer zusammengetragen.

Kurioses Mainz-Debüt

Schon Beierlorzers erstes Spiel als Trainer der 05er wird ungewöhnlich sein. Sein letztes Spiel als Trainer des FC Köln bestritt Beierlorzer nämlich gegen die TSG Hoffenheim (8. November). Am Ende verlor seine Mannschaft unglücklich mit 1:2 durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit. Der erste Gegner Beierlorzers als Mainz-Trainer? Wieder Hoffenheim! Am Sonntagabend (24. November) um 18 Uhr wird das Spiel in Sinsheim (hier trägt Hoffenheim seine Heimspiele aus) angepfiffen.

Beierlorzer zu seinem ungewöhnlichen Debüt: „Der Gegner Hoffenheim bleibt Hoffenheim. Die Aufgaben, die uns Hoffenheim stellen wird, bleiben gleich. Es wird darum gehen, dagegenzuhalten und die Aspekte einzubringen, die Mainz ausmachen.“

Lehrer durch und durch

Achim Beierlorzer ist nicht nur Fußballehrer - er ist auch Gymnasiallehrer für Mathematik und Sport. Der „Mittelbayerischen Zeitung“ sagte Beierlorzer in einem Interview 2018 dazu: „Als ich 2002 als Trainer beim SC Schwabach in der vierten Liga angefangen habe, konnte ich das noch problemlos verbinden. Parallel habe ich angefangen, nach und nach die ersten Trainerscheine zu machen.“ Als er 2013 bei der Spielvereinigung Greuther Fürth den Lehrgang zum Fußball-Lehrer (höchste Stufe der Trainerausbildung in Deutschland) machte, ließ sich Beierlorzer als Gymnasiallehrer beurlauben.

Erfolgreicher Bruder

Als Spieler schaffte es Achim Beierlorzer nicht in die Fußball-Bundesliga - das gelang ihm erst als Trainer. Sein zehn Jahre älterer Bruder Bertram kann dafür auf eine Bundesligakarriere als Spieler zurückblicken. Für den FC Nürnberg, Bayern München und den VfB Stuttgart brachte er es auf 160 Einsätze im Oberhaus. Dazu stand er in einigen Europapokal-Spielen und in der Junioren-Nationalmannschaft auf dem Platz. (rk/df)

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