So wirkt sich die Hitze in Mainz aus

Störungen bei den Straßenbahnen, Polizeieinsatz in Raunheim und Riesenschlange vor dem Taubertsbergbad: So wirkt sich die Hitze in Mainz und Umgebung aus.

So wirkt sich die Hitze in Mainz aus

Die Hitze nimmt kein Ende: Zwar wird es am Donnerstag und Freitag ein bisschen kühler als in den vergangenen Tagen, doch bis Sonntag sollen die Temperaturen wieder steigen (wir berichteten). Auch in Mainz macht sich die Hitze bemerkbar. Wir zeigen Euch, wo und wie.

Störungen der Straßenbahnen

Die Mainzer Straßenbahnen hatten mit der Hitze zu kämpfen. „Aufgrund der hohen Außentemperaturen kommt es zu vereinzelten Fahrtausfällen bei den Straßenbahnen“ hieß es am Mittwochabend an den Haltestellen der Mainzer Mobilität. Der Grund: „Überhitzte Steuer- und Sicherheitselektronik“.

Busfahrer versorgt

Einen schweren Job bei der Hitze haben unter anderem die Busfahrer der Mainzer Mobilität. Aus diesem Grund hat das Unternehmen die Fahrer in den vergangenen Tagen mit einer Extraportion Wasser versorgt.

Wasserflaschen auffüllen

Wasser für die Hitze: Die Mainzer Stadtwerke bieten einen kostenlosen Trinkwasserspender am Rebstockplatz in der Fußgängerzone an. Dieser ist derzeit allerdings defekt.

Außerdem können sich die Mainzer an fast 40 Refill-Stationen kostenlos Leitungswasser in ihre mitgebrachten Wasserflaschen füllen lassen. Die Stationen sind Läden, die den Refill-Aufkleber am Fenster oder an der Tür haben.

Mega-Schlange vor dem Taubertsbergbad

Die Schwimmbäder dürften in diesen Tagen Rekordumsätze machen. Wie die Fotos von Leser Marlon zeigen, bildete sich am Mittwoch gegen 17 Uhr eine Mega-Schlange vor dem Taubertsbergbad.

Polizeieinsatz in Raunheim

In Raunheim (Hessen) eskalierte die Lage sogar: Nachdem der Einlass zum Waldsee wegen des hohen Besucheraufkommens am Mittwoch gegen 15:45 Uhr vorläufig geschlossen wurde, versuchten etwa 200 Personen gewaltsam auf das Gelände zu gelangen. Einige von ihnen warfen Steine in Richtung Eingang und beschimpften Sicherheitskräfte des Badesees. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken und den See bis 19:15 Uhr absichern. (pk)

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