Rheinland-Pfalz schafft Maskenpflicht im ÖPNV ab

Maskenpflicht im bundesweiten Fernverkehr entfällt ebenfalls

Rheinland-Pfalz schafft Maskenpflicht im ÖPNV ab

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat am Freitag angekündigt, dass die Maskenpflicht im deutschen Fernverkehr ab dem 2. Februar entfällt. Diesen Schritt hat der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) zum Anlass genommen, auch die Maskenpflicht im rheinland-pfälzischen ÖPNV zu kippen. Das teilt das Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Demnach soll die Maskenpflicht im Landes-ÖPNV ebenfalls ab dem 2. Februar aufgehoben werden. „Die Entscheidung ist angesichts der aktuellen Entwicklungen und dem spürbaren Übergang in die endemische Lage begrüßenswert. Sowohl die Corona-Inzidenzen als auch die Infektionen bei anderen respiratorischen Erkrankungen gehen ebenso zurück wie die Belegungszahlen in den Krankenhäusern und Kliniken des Landes“, erklärte Hoch.

Und weiter: „Für uns war immer klar, dass die Grundsatzentscheidung des Bundes gilt und Rheinland-Pfalz diese mitträgt, solange sie Gültigkeit behält.“ Weitere Schritte sollen auch in Absprache mit hessischen Amtskollegen erfolgen, damit beim Grenzwechsel einheitlich Regeln gelten, so Hoch weiter.

Kehrtwende in drei Tagen

Noch zu Beginn der Woche hieß es aus dem Gesundheitsministerium, dass die Maskenpflicht unter anderem wegen „allgemein grassierender Atemwegserkrankungen“ nicht aufgehoben werden könne. Die Mainzer Anwältin Jessica Hamed kritisiere diese Begründung. Zudem sei es laut Ministerium keine freiwillige Entscheidung, sich im ÖPNV in eine größere Menschenmenge zu begeben. „Deshalb bleibt der Schutz hier weiterhin bestehen“, hieß es auf Merkurist-Anfrage. Drei Tage später scheinen diese Gründe keine Rolle mehr zu spielen.

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