Diese Mainzer Clubs öffnen wieder

Ab Freitag darf in den rheinland-pfälzischen Clubs wieder gefeiert werden. Merkurist erklärt, welche Regeln weiterhin gelten und wo in Mainz welche Veranstaltungen stattfinden.

Diese Mainzer Clubs öffnen wieder

Ab 4. März dürfen die Clubs und Diskotheken in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Die 2G-Plus-Regel gilt weiterhin, die Maskenpflicht entfällt. Die Öffnungen sind Teil des am 16. Februar verkündeten Drei-Stufen-Lockerungsplans der Landesregierung (wir berichteten). Zuvor mussten die Veranstaltungsorte wegen des Tanzverbotes und der festen Sitzplatzpflicht drei Monate geschlossen bleiben.

Merkurist gibt einen Überblick über die Veranstaltungen.

Im Bellini Club an der Rheinallee wird am Freitag ab 21:30 Uhr mit dem „Psychedelic Friday“ in das Wochenende gestartet. Am Samstag findet dann die offizielle „Reopening“-Party statt. Alle Vorverkaufstickets für die Veranstaltung sind bereits ausgebucht, wie der Club am Rosenmontag mitteilte. Auch für die Veranstaltung im „Kneipche“ können vorab Plätze reserviert werden, wie die Betreiber auf Facebook mitteilten. Die Tanzkneipe wird am 5. März nicht nur die Wiedereröffnung, sondern auch ihren Umzug in die Räume des ehemaligen „Legends“ an der Umbach feiern (wir berichteten).

Clubs schließen sich zusammen

Das „Caveau“, die „Dorett-Bar“ und der „Kulturclub schon schön“ werden sich am Wochenende zur gemeinsamen Veranstaltung „Schichtbeginn“ zusammenschließen. Das gaben die Betreiber der drei Clubs auf Facebook bekannt. Am 4. und 5. März wird in allen drei Veranstaltungsorten um 21 Uhr geöffnet. Wer einmal Eintritt zahlt, kann alle drei Locations besuchen und zur Musik unterschiedlicher DJs tanzen.

Im „Imperial“ in der Alten Lokhalle in Mombach wird am Freitag ab 22 Uhr die „Girls just wanna have fun“-Party stattfinden. Am Samstag folgt die „Everybody dance now“-Party. Das „Red Cat“ in der Emmerich-Josef-Straße öffnet am 4. März um 21 Uhr mit der Musik von DJ Jape. Gleichzeitig wird im „Roxy“ in der Holzhofstraße 7 ab 22 Uhr eine Hip-Hop-Party stattfinden. Ebenfalls ab 22 Uhr feiert die „Comodo Club Lounge“ am Bahnhof Römisches Theater ihre „Welcome Back“-Party.

Andere Clubs werden hingegen erst in der kommenden Woche öffnen. So ist im „Gutleut“ an der Ludwigsstraße die Eröffnung erst für den 10. März geplant. Aktuell befindet sich dort noch eine Corona-Teststelle des Anbieters „15MinutenTest“. Einen Tag später wird im „KUZ - Kulturzentrum Mainz“ die „90s Paradiese Party“ mit DJ Tombo stattfinden.

Party trotz Krieg in der Ukraine

Während bei den Betreibern des „Caveau“ die Freude auf die Öffnungen groß ist, wie in einem Facebook-Post deutlich wird, äußerten sich die Betreiber des Clubs am Schillerplatz in selbigem auch zur aktuellen weltpolitischen Lage. „Wie kann ich Euch zum feiern einladen, wie können wir Party machen, wenn gleichzeitig das Monster Krieg wieder in Europa freigelassen wurde?“, heißt es in dem Post vom 1. März. Und weiter: man verstehe, wenn manchen Menschen nicht zum feiern zumute sei. Dennoch wolle das „Caveau“ auch „den Raum zur Verfügung stellen, dem Scheiß für ein paar Stunden zu entkommen und euch den Kopf mal frei zu machen.“

Zudem begründen die Betreiber die Wiedereröffnung trotz des Krieges auch mit den fehlenden Einnahmen durch die Pandemie. „Wir als Club brauchen dringend die Einnahmen aus den kommenden Wochen. Nach zwei Jahren Corona sind wir schlichtweg blank,“ heißt es auf Facebook. Dennoch wolle man auch etwas für die Ukraine tun. So seien bereits die Fastnachtseinnahmen gespendet worden. Dies ist nun auch für die Hälfte der Eintrittsgelder des Eröffnungswochenendes geplant, schreibt der Clubbetreiber auf Facebook.

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