Atomkraft-Gegner demonstrieren am Freitag in Mainz

Demonstriert wird gegen die Pläne der EU

Atomkraft-Gegner demonstrieren am Freitag in Mainz

Zum elften Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima werden Atomkraftgegner am Freitag (11. März) in der Mainzer Innenstadt demonstrieren. Damit wollen sie gegen die Pläne der EU protestieren, Atomkraft als nachhaltig und umweltfreundlich einzustufen.

„Atomkraftwerke wären dann ‘grüne’ Anlagen und förderungswürdig, also attraktiv für Finanzinvestoren“, entgegnet etwa der Bund für Naturschutz (BUND). Das wäre „ein großer Rückschlag für die mühsam errungene Energiewende in Deutschland und böte fatalen Rückenwind für die Herstellung von Atomwaffen weltweit.“ Gleichzeitig wollen sich die Veranstalter mit der Demo gegen den Krieg aussprechen.

Um 16 Uhr wird es zunächst eine Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof Mainz geben, danach zieht der Demonstrationszug zum Staatstheater am Gutenbergplatz.

Als Redner werden erwartet: Dr. Cornelia Ernst (Die Linke) sowie Jutta Paulus (Die Grünen/EFA), beide Mitglieder des Europäischen Parlaments, Olaf Bandt (Bundesvorsitzender des BUND), Elisabeth Saar (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, ICAN e.V.), Julie Fischer (Greenpeace Mainz-Wiesbaden) sowie Ute Wellstein (Internationale ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkriegs, IPPNW).

Aufgrund der Demonstration meldet die Mainzer Mobilität (MM), dass Busse kurzfristig umgeleitet werden können und es Abweichungen vom Fahrplan geben wird. Betroffen sind die Bereiche Bahnhofstraße, Münsterplatz, Schillerstraße, Ludwigsstraße und Gutenbergplatz.

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