Streit am Stauende: Autofahrer zieht Waffe

Ermittlungen dauern an

Streit am Stauende: Autofahrer zieht Waffe

Zwei Autofahrer sind am Sonntagabend auf der A66 in Richtung Wiesbaden in einen Streit geraten. Einer von ihnen zog eine Waffe.

Wie die Polizei berichtet, gerieten die zwei Autofahrer in einen Streit, nachdem sich ihre Fahrzeuge in Höhe einer Baustelle berührt hatten. Nach wenigen Metern gerieten beide Autos in einen Stau, der sich aufgrund eines vorangegangen Unfalls bei Frankfurt-Zeilsheim gebildet hatte. Sie mussten ihre Geschwindigkeit reduzieren, bis sie schließlich nebeneinander zum Stehen kamen.

Der 28-jährige Autofahrer soll daraufhin eine Waffe hervorgeholt und diese für den 60-Jährigen gut sichtbar durch das Fenster gezeigt haben. Beamte der Autobahnpolizei konnten kurz darauf beide Verkehrsteilnehmer antreffen und den 28-Jährigen vorübergehend festnehmen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden sie eine Schreckschusswaffe, passende Munition und ein Elektroschockgerät.

Da der Tatverdächtige keine Besitz-Erlaubnis vorzeigen konnte, wurden Waffen und Munition sichergestellt. Er muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und Bedrohung verantworten. Die Ermittlungen dauern an. (pk)

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