Mit zu vielen Nudeln unterwegs

Lkw geriet ins Schlingern

Mit zu vielen Nudeln unterwegs

Als eine Zivilstreife am Mittwoch auf der A61 in der Nähe von Bingen einen Kleintransporter kontrollierte, fiel den Beamten auf, dass der kleine Lkw, der eigentlich nur 3,5 Tonnen wiegen durfte, stattliche 7,6 Tonnen auf die Waage brachte. Der Grund dafür: eine Nudel-Lieferung aus Italien.

Schon auf seinem Weg von Italien nach Deutschland bemerkte der Fahrer aus der Ukraine, dass ihm für die 14 Paletten Nudeln ein zu kleiner Lkw zur Verfügung stand. Schon kurz nach dem Beginn seiner Fahrt in Italien stellte der 41-Jährige fest, dass sein Fahrzeug überladen war. Bei jeder Lenkbewegung geriet der Lkw ins Schlingern. Deshalb hatte der Fahrer schon in Italien zwei Paletten zurückgelassen.

Den Beamten der Verkehrsdirektion Wörrstadt fiel er dann auf, weil das Fahrzeug stark nach rechts geneigt war und die hinteren Räder tief in den Radhäusern lagen. Kein Wunder, denn der Lkw wog fast das Doppelte des erlaubten Gewichts. Der Fahrer musste seinen Lkw abladen und zudem ein Bußgeld in Höhe von 235 Euro zahlen. (df)

Logo