Stadt gibt MCV mehr Geld für Straßenfastnacht

Fastnacht solle nicht gefährdet werden

Stadt gibt MCV mehr Geld für Straßenfastnacht

Nachdem der Mainzer Carnevals-Verein (MCV) die Stadt Mainz um Hilfe bei der Finanzierung der Straßenfastnacht gebeten hat, kommt die Stadt dem MCV nun entgegen.

Wie die dpa mitteilt, sollen insgesamt 75.000 Euro als Unterstützung für die Kampagne fließen. Dies habe Bürgermeister Günter Beck (Grüne) am Freitag mitgeteilt. Die Entscheidung orientiere sich an den Zuschüssen, die zuletzt im Jahr 2020 ausbezahlt wurden. Bislang hatte die Stadt für den MCV rund 61.000 Euro Zuschuss für die Kampagne 2023 zugesagt. Wegen eines verhältnismäßig „geringen Betrags“ wolle Beck nicht in der Verantwortung stehen, die Fastnacht insgesamt zu gefährden.

Wie Merkurist berichtete, seien die Sicherheitsanforderungen gestiegen. Ab einer bestimmten Anzahl von Menschen müsse es ein entsprechendes Sicherheitskonzept geben. Es wäre angesichts der teils sehr belastenden Entwicklungen „grob fahrlässig“, nicht für entsprechende Sicherheitskonzepte zu sorgen, so Innenminister Michael Ebling (SPD). „Dass das für die Veranstalter einerseits belastend ist, verstehe ich gut.“ Andererseits seien so die Veranstalter im Hinblick auf Haftungsrisiken auch abgesichert.

In Mainz rechnet der Präsident des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) für die Sicherheitsmaßnahmen am Rosenmontag mit Kosten von 150.000 bis 170.000 Euro. Damit könnten die Ausgaben viermal so hoch werden wie noch vor sieben Jahren.

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