Israel-Fahne auf Mainzer Landtag gehisst

Zum Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel wurde am rheinland-pfälzischen Landtag die Israel-Flagge gehisst. Ministerpräsident Schweitzer ordnete eine Solidaritätsbeflaggung an der Staatskanzlei an.

Israel-Fahne auf Mainzer Landtag gehisst

Am rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz ist am Dienstagmorgen die Israel-Flagge gehisst worden. Anlass ist er Jahrestag des Angriffs auf Israel durch die Hamas am 7. Oktober 2023.

„Kampf für Frieden und Menschlichkeit“

„Das israelische Volk muss wissen: Wir stehen im Kampf für den Frieden und für Menschlichkeit an seiner Seite“, so Landtagspräsident Hendrik Hering in einer Erklärung. „Wir teilen das große Leid unserer Freunde in Israel – auch weil noch immer nicht alle Geiseln befreit sind, die Hamas-Terroristen in den Gaza-Streifen verschleppten. Und viele von ihnen vermutlich nicht mehr am Leben sind.“

Außer an die Opfer und ihrer Familien wolle man aber auch an die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen und die katastrophale humanitäre Lage dort denken, „infolge der militärischen Schläge Israels, die leider auch sehr viele Zivilisten treffen würden“, so Hering weiter. „Die Hamas nimmt den Tod von Zivilisten und die Zerstörung von Lebensgrundlagen ihres eigenen Volkes dabei bewusst in Kauf.“

Als „Schande“ bezeichnet er es, dass der Antisemitismus auch in Deutschland weiter zugenommen habe und dass jüdische Menschen wieder in Angst leben müssten. „Das Judentum gehört selbstverständlich zu Deutschland. Gestern. Heute. Und für alle Zukunft“, so Hering.

Gedenken an israelische Geiseln und Menschen im Gazastreifen

Auch Alexander Schweitzer, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz gedenkt an diesem Tag der israelischen Geiseln und ihrer Angehörigen. Außerdem zeigt er Mitgefühl gegenüber den Menschen im Gazastreifen, „die in der Folge des 7. Oktober 2023 unter den Folgen von Gewalt, Zerstörung und Entbehrung leiden“.

Daher ordnete er für den Tag eine Solidaritätsbeflaggung an der Staatskanzlei an. Den staatlichen Verwaltungen des Landes Rheinland-Pfalz wurde freigestellt, das Gleiche an ihren Dienstgebäuden zu veranlassen. Er fordert: „Es muss alles getan werden, damit es umgehend zu einer dauerhaften Waffenruhe im Gazastreifen kommt, dass humanitäre Hilfe ungehindert zu den Menschen gelangt und die verbliebenen lebenden und getöteten Geiseln sofort freigelassen beziehungsweise überstellt werden.“