Das müsst Ihr im Mainzer Nachtleben mal gemacht haben

Rundlauf, Bierpong oder den besten Mexikaner der Stadt: Wir stellen Euch einige Geheimtipps der Mainzer Nachtszene vor.

Das müsst Ihr im Mainzer Nachtleben mal gemacht haben

Die Clubszene in Mainz hat in den vergangenen Jahren ziemlich gelitten: Das „Gebäude 27“ schloss im Mai 2017, das „50Grad“ im September 2018 und im Februar dieses Jahres öffnete der „Star Club“ zum letzten Mal. Mit dem „Lomo“, dem „L’Arcade“ und dem „Viva Moguntia“ kam zudem das Aus für Mainzer Kneipen, die man als echte Institutionen bezeichnen konnte.

Also lieber zu Hause bleiben statt wegzugehen? Nein, denn die Mainzer Nachtszene ist noch lange nicht tot. Wir geben Euch einige Tipps, wie Ihr in Mainz trotz allem eine außergewöhnliche Nacht erleben könnt.

Cocktail-Happy Hour im Red Cat

Einer der bekannten Clubs, die noch geblieben sind, ist das „Red Cat“ in der Emmerich-Josef-Straße. Wer am Wochenende gegen Mitternacht in den Club gehen will, kennt das: eine lange Schlange bis zur Straße, Anstehen im Flüsterton und im Club ein Bewegungsradius von 50 Quadratzentimetern. Doch wer schon um 21 Uhr (im Sommer 22 Uhr) kommt, kann viel entspannter in den Abend starten: Mit Lounge-Atmosphäre und Cocktails und Longdrinks für 5,50 Euro. Die Happy Hour geht bis 23 Uhr.

Rundlauf im Schon Schön

Rundlauf kennt man noch aus der Schulzeit: Es ist eine Variante von Tischtennis, bei der mindestens drei Spieler im Kreis laufen und sich dabei gegenseitig rauswerfen. Noch lustiger wird das Ganze mit einem Bier in der Hand. Das finden auch die Verantwortlichen des „Schon Schön“: In unregelmäßigen Abständen findet hier die Veranstaltung „The Tables im schon schön“ statt. Schläger kann man kostenlos leihen, das Bier muss bezahlt werden. Auch im „Gutleut“ gab es schon ähnliche Veranstaltungen.

Bierpong im Thekenkind

Eine andere große Sportart im Mainzer Nachtleben ist Bierpong. Das Thekenkind in der Parcusstraße veranstaltet laut eigener Aussage „die erste wöchentliche Veranstaltung in Mainz, bei der sich alles um das American Beer Pong dreht“. Gespielt wird jeden Mittwoch in Zweier-Teams» auf offiziellen Beer-Pong-Tischen. Dabei gibt es auch was zu gewinnen.

Mexikaner in der Dorett-Bar

Die Dorett-Bar in der Zanggasse ist sicher kein Geheimtipp mehr. Aber wer bisher nur selten da war, der weiß es vielleicht noch nicht: Die Mexikaner sind die besten der Mainzer Nachtszene. Mit den scharfen Shots könnt Ihr den Abend anheizen - oder auch beenden. Eine interessante Variante gibt es im Hafeneck in der Neustadt: den Costa Ricaner.

Absacken mit Stil

Wenn gar nichts mehr geht, geht meistens doch noch was. Denn einige Mainzer Kneipen haben sehr lange auf. So zum Beispiel das Good Time, in dem man noch bis 5 Uhr oder 6 Uhr morgens mit Bier, Whiskey oder Met aus dem Horn versorgt wird. Auch das Bavaria am Hauptbahnhof hat am Wochenende bis 5 Uhr morgens geöffnet. Noch ungewöhnlichere Öffnungszeiten hat das „Knerzje“: Die Kneipe in der Frauenlobstraße öffnet um 6 Uhr morgens.

Ihr habt weitere Geheimtipps? Postet sie als Kommentar unter den Artikel. (pk)

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