Diese neuen Corona-Regeln gelten ab Freitag in Rheinland-Pfalz

Lockerungen in Gastronomie und bei Veranstaltungen, Clubs dürfen wieder öffnen.

Diese neuen Corona-Regeln gelten ab Freitag in Rheinland-Pfalz

Ab dem morgigen Freitag treten in Rheinland-Pfalz neue Corona-Regeln in Kraft. Das gab Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) bekannt.

In der Gastronomie gilt ab Freitag 3G (zuvor 2G+). Nach Innen- und Außengastronomie wird nicht mehr unterschieden. Die Maskenpflicht gilt nur für Abholsituationen. In der Hotellerie gilt ebenfalls 3G (zuvor 2G+). Die Maskenpflicht entfällt. Hygienekonzepte müssen in Gastronomie und Hotellerie nicht mehr vorgehalten werden. Clubs und Diskotheken dürfen unter 2G+ wieder öffnen (waren seit dem 23. Dezember geschlossen).

Auch in der Kultur (z.B. Museen, Theater, Kinos, Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur) gilt 3G.

Im Sport gilt im Außen- und Innenbereich von Sportanlagen 3G (zuvor 2G+ im Innenbereich und Kontaktbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen im Außenbereich). In Schwimm- und Spaßbädern, Thermen und Saunen gilt 3G (zuvor 2G+). Die Begrenzung auf die Hälfte der üblichen Besucherhöchstzahl entfällt.

Veranstaltungen mit bis zu 2000 Teilnehmern können unter 3G stattfinden. Eine Maskenpflicht gilt im Innenbereich bei Veranstaltungen ab 250 Teilnehmern, wenn für den überwiegenden Teil der Veranstaltung keine festen Plätze eingenommen werden. Die Maskenpflicht entfällt, wenn bei der Veranstaltung feste Plätze eingenommen werden oder beim Verzehr von Speisen und Getränken.

Für größere (mehr als 2000) Veranstaltungen gilt 2G - mit Ausnahme für nicht-immunisierte Minderjährige, die dann aber einen aktuellen Test vorlegen müssen. Zudem gilt eine Obergrenze für Veranstaltungen mit mehr als 2000 Menschen in geschlossenen Räumen: höchstens 60 Prozent der vorhandenen Platzkapazitäten, jedoch nicht mehr als insgesamt 6000 Personen. Bei größeren Veranstaltungen im Freien dürfen 75 Prozent der vorhandenen Plätze besetzt werden, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen.

In Gottesdiensten entfällt die Testpflicht (Wegfall 3G). Für Besucher gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Für nicht körpernahe Dienstleistungen gilt nur noch für Kunden Abstandsgebot und Maskenpflicht (Für den Dienstleister gilt die betriebliche 3G-Regelung). Für körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseur) gilt nun 3G (zuvor 2G). Zudem gilt hier die Maskenpflicht für Kunden und den Dienstleister, es sei denn, sie kann wegen der Art der Dienstleistung nicht getragen werden. Für körpernahe Dienstleistungen, die aus medizinischen Gründen erbracht werden, gilt Maskenpflicht. Es gilt kein 3G. Für das Prostitutionsgewerbe gilt nun die 3G-Regelung (zuvor 2G+).

Für Freizeitparks, Kletterparks, Minigolfplätze und Zoos gilt 3G. Die Maskenpflicht entfällt. Die Begrenzung auf die Hälfte der üblichen Besucherhöchstzahl entfällt.

An Hochschulen gilt für den Präsenzbetrieb weiterhin 3G. Die Maskenpflicht entfällt; die Hochschulen können allerdings selbst entscheiden, ob und wo sie eine Maskenpflicht vorsehen, beispielsweise bei besonders großen Vorlesungen.

Nach der neuen Absonderungsverordnung müssten Minderjährige als Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne – und das unabhängig vom Impfstatus.

Es bleibt dabei bei der fünftägigen Testpflicht an Schulen in der jeweiligen Klasse, in der ein Infektionsfall aufgetreten ist. Bis einschließlich 11. März werden nicht immunisierte Kinder dreimal in der Woche und ab 14. März zweimal in der Woche getestet. Für Kinder und Jugendliche besteht ab Freitag keine Testpflicht mehr bei Freizeitaktivität. Nur bei Großveranstaltungen ab 2000 Teilnehmern ist sie für nicht immunisierte Kinder und Jugendliche angeordnet. Ab dem 14. März entfällt die Maskenpflicht an allen Schulen beim Sport- und Musikunterricht und an den Grund- und Förderschulen darüber hinaus auch am Platz. Ab dem 21. März soll die Maskenpflicht dann an allen Schulen am Platz entfallen.

Die Regeln für Krankenhäuser bleiben unverändert.

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