„Hunderte tote Fliegen“ in Mainzer Verkaufsautomat: Das sagt der Betreiber

Rund um die Uhr kann man im „24/7 fresh Market“ in Mombach Essen, Getränke oder auch Windeln einkaufen. Zuletzt lagen in einigen Fächern des Automaten zahlreiche tote Fliegen.

„Hunderte tote Fliegen“ in Mainzer Verkaufsautomat: Das sagt der Betreiber

Seit rund eineinhalb Jahren steht auf dem Kaufland-Parkplatz in Mombach der „24/7 fresh Market“. Dabei handelt es sich um einen riesigen Selbstbedienungs-Automaten, aus dem sich Kunden rund um die Uhr Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs holen können. Gezahlt wird dabei bar oder mit Karte. Zuletzt fiel der „Markt“ Leser David jedoch negativ auf. „Einige Fächer sind mit hunderten toten Fliegen übersäht“, gibt er an.

Er fragt nun: „Wird der Automat nicht gepflegt oder regelmäßig kontrolliert?“

„Technisches Problem“ Ausgangspunkt

Zuständig für den Automaten ist der „24/7 fresh Market“-Betreiber Josef Zimmer. Gegenüber Merkurist erklärt er, dass es zuletzt zu einem „technischen Problem“ bei dem Automaten gekommen ist. „Vier Fächer ließen sich nicht mehr öffnen.“ Dazu habe unter anderen auch das Fach mit der Haribo-Dose gezählt, neben der die kleinen Fliegen gelegen hätten. Um die Fächer wieder öffnen zu können, habe man bereits vor Wochen einen Monteur beauftragt, diese wieder zu reparieren. Doch dieser sei bis zuletzt nicht vor Ort gewesen.

Schließlich habe er die Fächer vor ein paar Tagen nun selbst aufgebrochen, die Waren entnommen und die Fächer gereinigt, sagt Zimmer. Ansonsten würden der Automat beziehungsweise die Fächer mindestens einmal in der Woche kontrolliert. Auf den Vorwurf, dass einige Waren im Sortiment bereits das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hätten, sagt der „Markt“-Betreiber: „Es werden keine abgelaufenen Waren ausgegeben.“ Denn schon beim Einlegen der Produkte in den Automaten müsse man über ein System das Mindesthaltbarkeitsdatum eingeben. Werde dies überschritten, öffneten sich die Fächer nicht mehr.

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