Das sind die Mainzer des Jahres

Weltmeister, Preisträger, Wahl-Sieger: Diese Mainzer haben das Jahr 2019 geprägt.

Das sind die Mainzer des Jahres

Politik, Sport, Engagement: Wir zeigen Euch, welche Mainzer im vergangenen Jahr beeindruckt haben. Das sind die Mainzer des Jahres 2019.

Michael Ebling

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) bleibt weitere acht Jahre im Amt. Im November setzte er sich in der Stichwahl gegen den parteilosen Kandidaten Nino Haase durch. Von den insgesamt 64.781 Stimmen in der Stichwahl entfielen 35.752 auf Ebling. Damit haben die Mainzer ihren bisherigen Oberbürgermeister wiedergewählt.

Sandro Schwarz

Auch wenn das Jahr 2019 sportlich gesehen nicht immer optimal für den ehemaligen Mainz-05-Trainer Sandro Schwarz lief, sorgte er mit einer Aktion für bundesweite Beachtung. Denn als einer der ersten Bundesliga-Trainer trat Schwarz als Schirmherr der „Mainzer Sommerschwüle“ (Christopher Street Day) auf und setzte damit ein Zeichen. Im Merkurist-Interview sagte er anschließend: „Ich würde mir wünschen, dass sich homosexuelle Spieler und Fans weder unterdrückt fühlen noch Angst davor haben müssen, ihre Liebe offen zu leben.“

Inge Henrich und Dr. Sabine Hartel-Schenk

Seit 2001 arbeiten Inge Henrich (Bild-Mitte) und ihr Team von der Praxis für Entwicklungspädagogik („PEp“) unter anderem daran, dass Menschen mit Trisomie 21 den Weg ins Berufsleben, in den Kindergarten oder die Schule meistern können. Außerdem unterstützt sie ehrenamtlich Flüchtlinge beim lernen der deutschen Sprache. Für ihren Einsatz wurde Inge Henrich Anfang Dezember von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Ebenfalls mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet: Dr. Sabine Hartel-Schenk. Die Leiterin Abteilung Forschung und Transfer an der Hochschule Mainz ermutigt junge Frauen dazu, Jobs in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen nachzugehen.

Niklas Kaul

Am 3. Oktober sicherte sich der Mainzer Zehnkämpfer Niklas Kaul vom USC Mainz seinen Platz in den Sport-Geschichtsbüchern. Bei der Leichtathletik-WM in Doha wurde Kaul zum jüngsten Zehnkampf-Weltmeister aller Zeiten. Der große Wurf gelang Kaul im Speerwerfen: Sein Versuch über 79,05 Meter ist sogar Zehnkampf-Weltrekord. Mit einer beeindruckenden Leistung im 1500-Meter-Lauf sicherte er sich dann die Goldmedaille. Mitte Dezember wurde Kaul zum „Sportler des Jahres“ gewählt. (df)

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