Diese ausgefallenen Biere müsst ihr probieren

Es muss nicht immer Pils oder Weizen sein: Auf der 20. Mainzer Bierbörse können die Besucher auch exotische Biere trinken. Zum Beispiel Hanf-Bier oder von Papst Franziskus persönlich gesegnetes Bier.

Diese ausgefallenen Biere müsst ihr probieren

Auf der Mainzer Bierbörse gibt es an diesem Wochenende „Mord und Totschlag“. Was nach einer bösen Drohung klingt, ist viel mehr ein Versprechen. Denn hinter dem ungewöhnlichen Namen steckt eine hochprozentige (7,2 Prozent Alkohol) Schwarzbier-Sorte aus Kyritz in Brandenburg. Doch das ist noch längst nicht das ungewöhnlichste Bier, das auf der Bierbörse verkauft wird.

Seit Freitagnachmittag läuft die 20. Bierbörse am Rheinufer, zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und dem Raimundi-Tor. Das „Mord und Totschlag“ ist dabei nur eine von rund 500 Biersorten, die an insgesamt 60 Ständen angeboten werden. Wem das zu sündig ist, der sollte lieber das Bier „Schwarzer Abt“ probieren. Dieses wurde nämlich im Jahr 2013 von Papst Franziskus persönlich gesegnet. „Die gesegnete Bierflasche wird nun immer in die Maische des 'Schwarzen Abt' getaucht. Daher soll der Segen auch auf alle anderen Biere dieser Sorte übergehen“, sagt eine Standbetreiberin. Ob es deswegen nach übermäßigem Genuss keine Kopfschmerzen bereitet, ist nicht bekannt.

Biere aus der ganzen Welt

Ein anderer Stand verspricht „Biere aus aller Welt“. Und das ist keine Übertreibung: „Wir haben hier Bier aus allen Ecken der Erde - von Ägypten bis Venezuela“, sagt der Betreiber. So zum Beispiel ein mexikanisches Chili-Bier. In dessen Flasche steckt sogar noch eine Chili-Schote. Diese sei durch die Einlagerung inzwischen geschmacksneutral, erklärt der Betreiber. „Die Schärfe ist aber in das Bier übergegangen. Wer nicht gerne scharf isst, sollte dieses Bier besser nicht probieren.“

Ansonsten führt der Stand unter anderem Karamell-Bier aus Großbritannien, Craft Beer aus Hamburg, ägyptisches Bier, das nach der Rezeptur alter Hieroglyphen gebraut sein soll und belgisches Hanf-Bier. „Wer nach dem Hanf-Bier einen Rausch bemerkt, wird eher den Alkohol spüren“, sagt der Betreiber. High mache das Bier nämlich nicht.

Doch außer den vielen exotischen Bieren aus Estland, Brasilien oder Asien, wird auch lokales Bier angeboten. So haben unter anderem das Ebersheimer „Rheinhessenbräu“ und die Mainzer Brauerei „Eulchen“ Stände auf der Bierbörse.

Die 20. Mainzer Bierbörse geht noch bis Sonntagabend. Nähere Informationen zum Angebot und zu den Öffnungszeiten findet Ihr hier.

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